Frauen auf Chefposten bleiben die Minderheit

Arbeiterkammer-Studie: Mit jeder Stufe der Karriereleiter nimmt der Frauenanteil ab.

Wien. Nicht einmal jedes zehnte börsennotierte Unternehmen erfüllt die von der Regierung ab 2018 geplante Frauenquote im Aufsichtsrat. Das zeigt eine Studie der Arbeiterkammer. In den 200 umsatzstärksten Betrieben beträgt die Frauenquote in Aufsichtsräten derzeit durchschnittlich 18,1 Prozent. Noch weniger Frauen arbeiten in einer geschäftsführenden Position (7,2 Prozent). Bei den Vorstandsvorsitzenden sind nur 3,6 Prozent weiblich. Studienautorin Christina Wieser begrüßt zwar die geplante Frauenquote. Auf lange
Sicht aber seien die vorgesehenen 30 Prozent  zu wenig. Wieser plädiert zudem für harte Sanktionen gegen Quotensünder. Die Neos kritisieren die Frauenpolitik der Regierung als „schlechten Scherz“. /A2

zum Artikel: Dünne Luft für Frauen in Führungspositionen
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