Gesucht: Janukowitsch als „Massenmörder“

Trauer in der Ukraine: Viele Menschen weinen um die mehr als 70 Getöteten des Umsturzes vergangene Woche.  Foto: Reuters
Trauer in der Ukraine: Viele Menschen weinen um die mehr als 70 Getöteten des Umsturzes vergangene Woche. Foto: Reuters

Ukraine: Haftbefehl für den Ex-Präsidenten. Land droht Pleite. Kritik an Österreich.

Kiew, Wien. Am Donnerstag ist Viktor Janukowitsch noch als Präsident der Ukraine aufgetreten. Mittlerweile ist er untergetaucht: Die Behörden des Landes fahnden wegen Massenmordes nach ihm. Die Bürger trauern um die mehr als 70 Menschen, die beim Umsturz ums Leben gekommen sind. Viele sind von Scharfschützen erschossen worden.

Die Ukraine wird nun von einer Übergangsregierung geführt, die vor einem Riesenproblem steht: Dem Land droht die Pleite. Finanzminister Juri Kolobow erklärt, 2014 und 2015 seien rund 25,5 Milliarden Euro an ausländischer Hilfe notwendig.

Gegner von Janukowitsch kritisieren Österreich: Für Vertreter des alten Regimes sei es ein sicherer Hafen gewesen. /A3

zum Artikel: „Die Revolution fängt erst an“
Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Per E-Mail teilen
Entdecken Sie die VN in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.