Ein stürmischer Jahresstart

von Chr. Adam, Th. Knobel
Jan Stefanon am ersten Trainingstag in Graz, wo der Schritt in den Profifußball passieren könnte. gepa

Jan Stefanon am ersten Trainingstag in Graz, wo der Schritt in den Profifußball passieren könnte. gepa

Hohenems-Goalgetter Jan Stefanon will sich im Training beim SK Sturm beweisen.

Graz Mittelstürmer Jan Stefanon, der in der VN.at-Eliteliga für den World-of-jobs VfB Hohenems im Herbst 14 Tore erzielt hat, war beim Trainingsauftakt des SK Sturm Graz mit von der Partie. Bis zum Start des Trainingslagers in Umag in drei Tagen wird der VfB-Kicker als Perspektivspieler genau unter die Lupe genommen. Der schnelle 22-Jährige war den Grazern bei ihrem 2:1-Sieg Mitte Oktober in der zweiten Cup-Runde in Hohenems positiv aufgefallen. Schon im November hatte Stefanon dann einige Tage beim Cashpoint SCR Altach Trainings-Einheiten absolviert. Vor allem im Hinblick auf den kommenden Sommer soll der Spieler bei den Rheindörflern eine Option sein. Nun könnte der Aufstieg in das Profigeschäft schneller erfolgen.

Zahlen sprechen klare Sprache

In Graz nämlich dürfte das Kapitel Emeka Eze (24) in dieser Transferzeit zu Ende gehen. Der Stürmer aus Nigeria spielte bei den Steirern seit seiner Rückkehr von einer Leihe bei Adanaspor keine Rolle mehr. Damit sind die Steirer aktuell auf der Suche nach einem Stürmer. Und da sprechen derzeit die Zahlen für Stefanon. In 119 Bewerbspielen durfte er 72 Tore bejubeln – und das bei 8882 Einsatzminuten. Damit errechnet die ÖFB-Tor-Spiel-Statistik einen Schnitt von 0,61 Toren pro Spiel.

Stefanon, der auch schon Angebote von der Austria Lustenau und dem FC Dornbirn hatte, ist in Hohenems groß geworden. Sein Ziel vor Saisonbeginn hatte er gegenüber den VN so formuliert: „Ich will meinen Stammklub unterstützen, um die gesteckten Ziele zu erreichen.“ Und: „Eine Profikarriere ist für mich noch nicht ausgeschlossen.“ Nun allerdings beginnt das Jahr für den Offensivmann stürmisch. Die Möglichkeit, Teamkollege von Lukas Jäger (26) beim SK Sturm zu werden, ist durchaus gegeben. In Hohenems werden sie ihm jedenfalls keine Steine in den Weg legen. Immerhin war er schon zweimal bester VfB-Torschütze in einer Saison und zudem holte er sich mit seinem Stammverein den Vorarlbergligatitel 2015/16.

„Er hat es sich verdient, nicht nur aufgrund seiner Leistung im Cup gegen uns.“

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