Schwierige Suche nach Verstärkungen

Altach-Sportchef Christian Möckel will schon zum Rückrundenstart (5. Jänner) zwei Neue präsentieren.

Altach Acht Punkte in den zwölf Runden im Herbst, die Ausbeute war eine magere. Vor allem weil die Mannschaft von Cheftrainer Alex Pastoor auch spielerisch kaum einmal zu überzeugen wusste. Zu vieles war Stückwerk, zu wenige Chancen wurden kreiert, und im Gegenzug kassierte man zu viele Gegentreffer, 27 an der Zahl. Nur Aufsteiger SV Ried (28) und Schlusslicht Admira Mödling (33) mussten noch mehr Gegentore hinnehmen. Die Analyse der Chefetage fiel dementsprechend nüchtern und knapp aus: Weitermachen mit dem Trainer, zugleich Investition in neue Spieler. Schon mit Trainingsstart am 5. Jänner, so hat es sich Sportdirektor Christian Möckel zum Ziel gesetzt, soll ein neues Duo der Mannschaft mehr Stabilität verleihen. Sowohl im Angriff als auch in der Abwehr soll ein erfahrener Mann geholt werden. Keine leichte Aufgabe, wie Möckel (49) dieser Tage erfährt. Zumal schon einige Spieler, mit denen er in den letzten Tage Gespräche geführt hat, abgesagt haben.

So hat er auch bei Routinier Georg Margreitter angefragt. Zumal der 32-Jährige nur drei von 13 möglichen Spielen im Dress des 1. FC Nürnberg absolvierte und sein Vertrag bei den Franken im Sommer ausläuft. Der Montafoner, schon 2007 auf der Wunschliste der Rheindörfler, erteilte der Anfrage zum jetzigen Zeitpunkt allerdings eine Absage. Eine solche gab es auch von Marco Djuricin (28), dem Stürmer des Karlsruher SC. Laut Möckel sind das bei Nachfrage nur zwei Namen von Spielern, mit denen er derzeit intensivere Gespräche führe bzw. geführt hat.

Dass das genannte Duo perfekt in das Anforderungsprofil gepasst hätte, will Möckel indes nicht verneinen. Zumal beide auch Österreicher sind und so nicht das Ausländerkontingent belasten würden. Bei derzeit sieben Nicht-Österreichern im Kader sind dem SCRA-Sportchef auch in dieser Hinsicht die Hände gebunden. Dennoch könnte bei den Neuverpflichtungen erneut ein Ausländer eine Rolle spielen. „Es ist gut möglich“, bestätigt Möckel im Gespräch, ohne dabei konkret auf Namen eingehen zu wollen.

Die Altacher starten am 4. Jänner mit PCR-Testungen in das neue Jahr, einen Tag später erfolgt der offizielle Trainingsauftakt. Danach geht es Schlag auf Schlag, denn schon am 24. Jänner startet das „Frühjahr“ mit einer englischen Woche und den Spielen gegen RB Salzburg, WSG Tirol und Sturm. Da bleibt gerade Zeit für zwei Testspiele, in denen Pastoor die Mannschaft für den bevorstehenden Abstiegskampf finden muss. VN-cha

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