„Einfach brutal cool!“

Nach der Gala in Alta Badia wollen Manuel Feller (Bild) und Co. heute beim Nachtslalom in Madonna nachlegen. GEPA

Nach der Gala in Alta Badia wollen Manuel Feller (Bild) und Co. heute beim Nachtslalom in Madonna nachlegen. GEPA

Podest-Comeback von Manuel Feller und Marco Schwarz im Slalom in Alta Badia.

Alta Badia Die österreichischen Slalom-Herren haben im Ski-Weltcup einen sehr starken Saisonauftakt hingelegt. Der Tiroler Manuel Feller wies nur 0,08 Sek. Rückstand auf Sieger Ramon Zenhäusern auf, nur 0,12 Sek. hinter dem Schweizer platzierte sich der Kärntner Marco Schwarz. Der Südtiroler Alex Vinatzer fiel von Halbzeitrang eins auf Rang vier zurück (+0,19). Dagegen fiel Michael Matt von Rang drei auf Platz 15 (+0,96) zurück, unmittelbar hinter Adrian Pertl (+0,90). Der 30-jährige Lauteracher Christian Hirschbühl verbesserte sich mit der siebtbesten Zeit im zweiten Durchgang von Rang 25 um drei Positionen (+1,33). Der Warther Johannes Strolz (28) verpasste als 49. um 0,96 Sekunden die Teilnahme an der Entscheidung der Top 30.

Ein gutes Weihnachtsgeschenk

Feller konnte fast selbst nicht glauben, dass es plötzlich wieder so gut geklappt hat. „Unglaublich, wie schnell sich das Ganze drehen kann. Drei Rennen ohne Punkte, da steht man mit wenig Selbstvertrauen am Start. Es war fast ein perfekter Lauf. Der Moment, ‚grün‘ zu sehen. Ich wollte einfach wieder den Einser aufleuchten sehen.“ ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel habe ihm am Vorabend geraten, einfach mit Herz zu fahren.

Kaum weniger glücklich war Schwarz: „Einfach brutal cool! Ich habe gewusst, im Slalom bin ich gut drauf. Im ersten Rennen aufs Podium zu fahren, ist schon ein ganz gutes Weihnachtsgeschenk. Ich freue mich mega. Mit Manu (Feller, Anm.) zusammen oben zu stehen im ersten Slalom, das gibt dem Team sicher Aufschwung.“

Der 25-Jährige blickt auch positiv auf den Dienstag-Slalom: „Madonna habe ich sehr gut im Kopf.“ Gefahren wird beim Klassiker unter Flutlicht ab 17.45 bzw. 20.45 Uhr (live ORF 1).

Zenhäusern feierte von Halbzeitrang acht aus seinen zweiten Sieg in einem klassischen Slalom nach Kranjska Gora im März 2019. „Nach dem ersten Lauf war alles so eng zusammen, das war Nervenkitzel pur. Da gab es nur eine Strategie: Vollgas. Ich habe jetzt fast elf Monate nur trainiert. Umso schöner, dass es heute geklappt hat.“

Ski-weltcup

So geht es weiter

Heute

Herrenslalom Madonna 17.45/20.45 Uhr

28. Dezember  

Damen-RTL Semmering 10.00/13.00 Uhr

Herrenabfahrt Bormio 11.30 Uhr

28. Dezember

Herren-Super-G Bormio  11.30 Uhr

Damenslalom Semmering 15.15/18.30 Uhr

3. Jänner

Damenslalom Zagreb 12.30/16.00 Uhr

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