Österreichs U-20-Team ist heiß auf Eis

Das Rogers Place, Heimstätte der Edmonton Oilers und Schauplatz der Unter-20-WM, wird für das Turnier vorbereitet.  ap

Das Rogers Place, Heimstätte der Edmonton Oilers und Schauplatz der Unter-20-WM, wird für das Turnier vorbereitet.  ap

Letzter Tag für die Eishockeyteams in der Edmonton-Bubble.

Edmonton Tag drei in der Bubble von Edmonton. Die zehn Mannschaften, die am 25. Dezember das Unter-20-A-Weltmeisterschaftsturnier beginnen, müssen noch einen Tage in Isolation ausharren, ehe sie wieder der gewohnten Tätigkeit nachgehen dürfen. Nach fünf negativen Covid-19-Tests vor Ort und vier Tagen in Einzelraumabsonderung können sich die Teams wieder zusammenschließen. Training auf dem Eis wird dann wieder möglich. Drei weitere Tage dauert die weitere Isolation mit den anderen Mannschaften, danach beginnt das Leben in der Blase für alle. Ab dem 20. Dezember sind Testspiele möglich, Österreich trifft am 21. Dezember auf Deutschland und am 23. auf die Slowakei.

Gute Bedingungen

„Bis auf die lange Anreise finden wir sehr gute Bedingungen in Edmonton vor“, sagt Teamchef Roger Bader, der mit den Stürmern Marco Rossi und Marlon Tschofen sowie Verteiiger Jonas Kutzer drei Vorarlberger Akteure im 27-Mann-Aufgebot hat. „Die Hotelzimmer sind geräumig und wir haben mit den Spielern einen strukturierten Tagesplan für die Quarantänezeit erarbeitet. Bei unseren Videomeetings gehen wir eishockeyspezifische Dinge wie auch Fitnessprogramme durch.“ Seine Cracks sind jedenfalls heiß auf Eis: „Wir freuen uns bereits auf den ersten Trainingstag.“

Die Spieler dürfen bis zum Ende der Quarantäne ihre Zimmer nicht verlassen, bekommen das Essen serviert. Langweilig wird den Cracks aber nicht. Im 12-Stunden-Rhythmus müssen auf einer App Fragen zur Gesundheit beantwortet werden. Daneben gibt es tägliche Covid-19-Tests. Die Behörden der Provinz Alberta überwachen das strenge Verfahren und den Ablauf , das sich bereits in der finalen Phase der NHL-Meisterschaft bewährt hat. Sowohl beim Abflug, als auch bei der Ankunft wurden alle Teammitglieder der zehn Teilnehmernationen nochmals auf das Virus getestet.

Treffen sind untersagt

Mit Ausnahme einer kleinen Anzahl von Mitarbeitern von Fernsehanstalten, die Teil der Weltmeisterschafts-Blase sind und dieselben Regeln befolgen, haben die Teammitglieder vor Ort keinen Kontakt zu den Medien. Interviews werden auch innerhalb des Hotels in Videoanrufen erledigt, Treffen zwischen verschiedenen Gruppen wie die Direktoratstreffen mit Vertretern aller Mannschaften werden ebenfalls via Zoom abgehalten.

<p class="caption">Österreichs Nationalteamspieler beim Zoom-Meeting. ÖEHV</p>

Österreichs Nationalteamspieler beim Zoom-Meeting. ÖEHV

„Wir haben mit den Spielern einen strukturierten Tagesplan für die Quarantäne erarbeitet.“

Eishockey

Tagesablauf der U-20-Nationalmannschaft in der Quarantäne in Edmonton

9.00 Uhr Frühstück

10.00 Uhr Zoom-Meeting

13.00 Uhr Mittagessen

18.00 Uhr Abendessen und Snack

19.00 Uhr Zoom-Meeting

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