ÖRV-Rodler setzten Deutschen zu

Hauchdünn das oberste Treppchen verpasst: Thomas Steu (v.) und Lorenz Koller. ap

Hauchdünn das oberste Treppchen verpasst: Thomas Steu (v.) und Lorenz Koller. ap

Steu/Koller, Yannick Müller/Armin Frauscher und Jonas Müller in Oberhof stark.

Oberhof Die österreichischen Kunstbahn-Rodler haben beim Kunstbahn-Weltcup in Oberhof mit Staffel-Rang zwei sowie Platz vier durch Madeleine Egle im Frauen-Einsitzer bilanziert. Sieben Tausendstel-Sekunden fehlten der Tirolerin auf ihren ersten Podestrang, nachdem sie schon zuletzt in Altenberg Vierte geworden war. Fast genauso knapp ging es im Teambewerb zu. Den Zweiten Egle, Jonas Müller und Thomas Steu/Lorenz Koller fehlten nur 36 Tausendstel auf Sieger Deutschland.

Egle hatte schon im Einzelbewerb mit Start- und Bahnrekord aufgezeigt, hielt dann im Teambewerb auch Einzel-Siegerin Eitberger auf Distanz. Der Samstag-Dritte Jonas Müller und die am Samstag zweitplatzierten Doppelsitzer Thomas Steu/Lorenz Koller standen da kaum nach. Der ähnlich knappe Abstand zu den Deutschen wie in Igls ist umso höher einzuschätzen, als die Lokalmatadoren auf ihrer Heimbahn alle drei Individualbewerbe für sich entschieden hatten.

Die Deutschen fuhren demnach mit Eitberger, Felix Loch und Toni Eggert/Sascha Benecken. Dritter wurde überraschend Polen, allerdings mit dem Respektabstand auf die Deutschen von 1,118 Sek. Im Staffel-Weltcup verbesserten sich die Österreicher nach drei von sechs Bewerben mit 225 Punkten hinter Deutschland (260) auf Rang zwei. Die am Sonntag hinter Italien und Lettland sechstplatzierten Russen sind mit 205 Zählern Dritte. Am Samstag hatte es von Steu/Koller und Yannick Müller/Armin Frauscher als Zweite und Dritte und durch den Dritten Jonas Müller ÖRV-Podestränge gegeben.

Hoch erfreut war ÖRV-Cheftrainer Rene Friedl. „Wir hatten neuerlich ein starkes Wochenende, das ist die beste Motivation für die kommenden Aufgaben. Der Start- und Bahnrekord sind sensationell, ich kann mich nicht an eine österreichische Bahnrekordhalterin hier in Oberhof erinnern. Dass der Speed bei allen passt, hat auch die Team-Staffel gezeigt. Seit ich für den Verband arbeite, und das sind mittlerweile 15 Jahre, ist das unser bestes Ergebnis hier in Oberhof.“ Weiter geht es in Winterberg.

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