Mit Remis in die Pause

Lukas Fridrikas war wieder einmal Gold wert für den FC Dornbirn. Gepa

Lukas Fridrikas war wieder einmal Gold wert für den FC Dornbirn. Gepa

FC Dornbirn holt bei Vorwärts Steyr ein 1:1.

Steyr Der FC Mohren Dornbirn bleibt in dieser Saison auswärts ungeschlagen. Die Mannschaft von Trainer Markus Mader (52) überwintert mit Rang acht auf einem einstelligen Tabellenplatz. Trotz des Fehlens von Kapitän Franco Joppi (Gelbgesperrt), Deniz Mujic (Muskelfaserriss) und Egzon Shabani (muskuläre Probleme) und einem sehr frühen Rückstand in Steyr holt Dornbirn ein hochverdientes 1:1-Remis. Mit seinem sechsten Saisontor aus einem Foulelfmeter rettet Lukas Fridrikas den Rothosen in Oberösterreich einen wichtigen Punkt. Damit geht Dornbirn ohne Niederlage auf fremdem Platz in die kurze Winterpause.

Fridrikas als Retter

Nach einem Foul von Steyr-Verteidiger Alem Pasic an Dornbirns Tom Zimmerschied zeigt der Unparteiische Sebastian Gishamer sofort auf den Elferpunkt. Drei Minuten vor dem Schlusspfiff macht Fridrikas den Rückstand wett (87.). Steyr kam mit dem ersten Angriff in diesem Spiel aus dem Nichts zur Führung. Aus spitzem Winkel traf Josip Martinovic ins lange Eck (2.). Dornbirn zeigte sich trotz des frühen Rückstands keineswegs geschockt und bestimmte während der gesamten Spielzeit das Geschehen. Pech für FCD-Urgestein Florian Prirsch, sein Schuss aus spitzem Winkel knallt an den linken Pfosten (14.). Weitere gute Einschussmöglichkeiten der Rothosen von Christoph Domig (17.), Lukas Fridrikas (23./63./85. Freistoß) und Felix Gurschler (68.) blieben ungenützt. Verletzungsbedingt wegen einem Pferdekuss musste Aaron Kircher in der Halbzeit in der Kabine bleiben.

„Der Punktgewinn war mehr als wie verdient. Trotz sehr schwierigen Platzverhältnissen hat meine Mannschaft einen guten Fußball präsentiert. Die Topleistung wurde leider nur mit einem statt mit drei Zählern belohnt. Wir haben zu wenig aus der spielerischen Überlegenheit gemacht“, sagt FC- Dornbirn-Trainer Markus Mader. Für Mader zeigte seine Truppe eine unglaubliche Moral und war auch in den letzten 90 Minuten dieses Jahres körperlich in allerbester Verfassung. „Hut ab vor allen Kaderspielern, was sie in dem ganz besonders schwierigen Sportjahr 2020 geleistet haben.“ VN-TK

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