ÖSV-Adler vom Bett an die Schanze

Stefan Kraft bekam von den Ärzten grünes Licht für die Teilnahme an der Skiflug-WM in Planica. gepa

Stefan Kraft bekam von den Ärzten grünes Licht für die Teilnahme an der Skiflug-WM in Planica. gepa

Planica Stefan Kraft, Gregor Schlierenzauer, Michael Hayböck, Philipp Aschenwald, Clemens Leitner, Timon Kahofer. So lautet das Aufgebot der österreichischen Skispringer für die heute beginnende Skiflug-WM im slowenischen Planica. Weil zuletzt quasi das gesamte Team mit dem Coronavirus infiziert war, fiel eine gute Vorbereitung flach. Die ÖSV-Schanzenstars gehen ohne Wettkampfpraxis auf Weitenjagd.

Erst gestern gab es für Kraft grünes Licht von der medizinischen Abteilung. Bei Schlierenzauer, Aschenwald und Hayböck kam die Gesundschreibung schon früher. Sie alle haben den Wettlauf gegen die Zeit vorerst gewonnen, zu welchen Taten die anerkannten Flieger aber nun imstande sind, ist völlig unklar. Cheftrainer Andreas Widhölzl will seine vier WM-Starter erst nach den zwei Trainings heute nominieren.

Kraft entschied sich trotz Substanzverlust in der Zwangspause zum Start. „Ich möchte nicht noch länger zuhause sitzen und mir die WM im Fernsehen anschauen, mit dem Wissen, dass ich eigentlich dabei sein könnte. Dafür brenne ich zu sehr für meinen Sport und das Skifliegen ganz besonders“, sagte der aktuelle Weltrekordhalter im Skifliegen (253,5 m). Mit nur sieben Wintersprüngen und vielen Fragezeichen geht es für ihn auf die Flugschanze.

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