Qualifikations-Showdown für ÖFB-Frauen

Nationalteam will sich in Altach fix für die EM qualifizieren.

Altach Gute Stimmung herrschte bei den österreichischen Natio­nalspielerinnen beim gestrigen Abschlusstraining vor dem heutigen Abschlussspiel der EM-Qualifikation gegen Serbien (18.30 Uhr) in der Altacher Cashpoint-Arena. Zum fünften Mal wird ein Spiel der ÖFB-Frauen im Ländle ausgetragen, und dann noch ein ganz wichtiges. Denn das Nationalteam kann sich mit einem Sieg und der Schützenhilfe in den anderen Gruppen (siehe Stichwort) fix für die EURO 2022 in England qualifizieren. Nach sieben Spielen steht die Tür ganz weit offen, und sollte es nicht direkt klappen, gäbe es immer noch die Chance über die Play-offs im kommenden Jahr. „Die Akkus sind voll. Weil wir uns sehr auf dieses Spiel freuen und wir auch wissen, wie wichtig dieses Spiel für uns ist. Wir brauchen die drei Punkte und sind heiß darauf. Wir wollen so hoch wie möglich gewinnen und die beste Ausgangslage haben, um zur EURO zu fahren“, ist Arsenal-Legionärin Manuela Zinsberger euphorisch, die auch gleich ein Erfolgsrezept auf Lager hat: „Es wird wichtig sein, dass wir Serbien nicht unterschätzen. Ich glaube nicht, dass uns das passieren wird. Wir müssen ruhig bleiben und nach Balleroberungen clever spielen. Und natürlich brauchen wir auch die Tore.“

Gute Balance gefunden

Personell sieht es bei den Österreicherinnen sehr gut aus. Teamchefin Irene Fuhrmann hat bereits vergangene Woche gesagt, dass es wichtig sei, die richtige Balance für diese zwei wichtigen Spiele zu finden, und das sei ihr bei der 0:3-Niederlage gegen die Weltnummer drei, Frankreich, auch gut gelungen. „Wir haben, wie in unserem Plan vorgesehen, die fünf Wechselmöglichkeiten ausgeschöpft. Die Rückmeldungen der Spielerinnen sind sehr gut und es sollten alle fit sein.“ Im Gegensatz zum Frankreich-Spiel liegt der Fokus heute mehr auf der Offensive. „Darauf haben wir in den letzten Tagen gezielt hingearbeitet. Wir dürfen in den Angriffen aber auch nicht auf die Verteidigung vergessen, da die Serbinnen im Umschaltspiel sehr stark sind. Sie können uns auch mit Tempodribblings unter Druck setzen“, lässt sich Irene Fuhrmann in den Matchplan für das heutige Spiel gegen Serbien blicken.

Viertes Mitglied im 100er-Klub

Ein ganz besonderes Spiel wird es zudem für Carina Wenninger (29) werden. Die Bayern-Legionärin knackt dann die Marke von 100 Länderspielen. „Ich denke nicht immer über die Zahl an sich nach. Aber es ist eine schöne Marke. Ich darf schon so lange mit den Leuten im Team zusammenarbeiten und es macht richtig Spaß. Es macht mich stolz und ich freue mich immer wieder, für Österreich spielen zu dürfen.“ HFL

„Wir haben uns hier unglaublich wohlgefühlt und fanden beste Bedingungen vor.“

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