„Eintracht“-Fan und offene Pokalrechnung

Adi Hütter hat mit seinem Team weiter die Europa League im Visier. afp

Adi Hütter hat mit seinem Team weiter die Europa League im Visier. afp

München Hansi Flick lüftete ein gut gehütetes Geheimnis. Der Trainer des FC Bayern besitzt „mit einem Eintracht-Frankfurt-Fan in der Familie“ drei Dauerkarten des Münchner Gegners im Halbfinale des DFB-Pokals. Aber diese Tatsache wird den 55-Jährigen heute nicht davon abhalten, mit seinen Bayern eine offene Rechnung mit der Eintracht begleichen zu wollen. „Wir wollen das Spiel klar gewinnen und ins Finale einziehen. Das ist das Ziel“, verkündete Flick am Dienstag. Zweifel am Erfolg hat er angesichts des aktuellen Bayern-Laufs in den Geisterspielen nicht: „Ich habe das Gefühl, die Mannschaft weiß auf den Punkt, was Sache ist. Sie ist in jedem Spiel zu 100 Prozent da.“

Genau das ahnt auch Eintracht-Coach Adi Hütter, der nahezu parallel zu Flick in Frankfurt erklärte: „Wir müssen einen perfekten Tag haben.“ So wie am 19. Mai 2018, als die Eintracht in Berlin mit einem 3:1 die Bayern-Stars im voll besetzten Olympiastadion düpierten und zu Pokalhelden wurden. Den Geist von 2018 beschwört wiede­rum Hütter, der damals ebenso wie Flick beim Finale Zuschauer war. „Das war emotional ergreifend“, sagte der heutige Eintracht-Coach. „Diese Emotionen müssen wir mitnehmen!“ Sein Ziel heißt: „Das Unmögliche möglich machen.“

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