Dornbirns Sehnsucht nach erstem Sieg 2020

von thomas knobel
Im Herbst 2019 feierten die Rothosen gegen Amstetten den ersten Sieg in der 2. Liga.  gepa

Im Herbst 2019 feierten die Rothosen gegen Amstetten den ersten Sieg in der 2. Liga.  gepa

Im ersten Spiel nach Corona gastiert Amstetten auf der Birkenwiese.

Dornbirn Nach der Bundesliga absolviert heute auch die 2. Liga ihren Restart nach der Coronapause. Genau 91 Tage nach dem letzten Bewerbspiel bekommt es der FC Dornbirn heute ab 18.30 Uhr auf der Birkenwiese mit SKU Amstetten zu tun. Und feiert dabei eine mehr als triste Premiere: Das erste Geisterspiel in der Vereinsgeschichte der Rothosen. Nach derzeitigem Stand muss der FCD zumindest drei der noch sechs Heimspiele in dieser Saison ohne Unterstützung der treuen Anhängerschar bestreiten. Die Auftritte im Juli gegen Lafnitz, Horn und Young Violetts Austria Wien sollen dann mit einer beschränkten Zahl an Fans über die Bühne gehen. „Wir hätten nach so einer langen Pause bis zu 1500 Zuschauer bei einem normalen Pflichtspiel erwartet. Die fehlenden Einnahmen von Eintrittsgeldern und aus dem Wirtschaftsbereich betragen mindestens 25.000 Euro und das tut dem Klub verdammt weh“, sagt FCD-Geschäftsführer für Finanzen, Andreas Genser.

Standortbestimmung

Das Duell gegen den Tabellennachbarn Amstetten ist der Beginn in englischen Wochen. Drei Partien in acht Tagen stehen für Aaron Kircher und Co. auf dem Programm. Die Messestädter haben die letzten sechs Spiele nicht mehr gewonnen und wollen endlich mit einem erfolgreichen Start diese Negativserie beenden. Für FCD-Trainer Markus Mader und sein Team ist es auch die erste Standortbestimmung. Das erste Spiel nach drei Monaten ist wie ein Quiz, keiner weiß wo man so richtig steht“. Zumindest hat man an Amstetten gute Erinnerungen. Am 16. August letzten Jahres feierte die Mader-Elf den ersten Erfolg seit dem Aufstieg in die 2. Liga.

Kadertechnisch stehen Mader außer dem Sorgenkind Andreas Malin (25/Knie) der gesamte Kader zur Verfügung. Altach Leihgabe Leonardo Zottele (21) zog sich im Training zwar eine Fersenentzündung zu, wird aber vermutlich auflaufen können. Franco Joppi (31) plagen Adduktorenprobleme, doch der Mittelfeldspieler sollte auf die Zähne beißen. Das Tor der Dornbirner hütet wohl Maximilian Lang (23), der Lucas Bundschuh vorerst auf der Tormann-Position verdrängt hat.

Wiedersehen

Mit dem SKU Amstetten kommen auch zwei alte Bekannte ins Ländle. Der Bludenzer Marco Stark (27) und Marcel Canadi (22/Ex-Austria Lustenau) stehen in der Anfangsformation des Tabellenelften. Stark trägt als Innenverteidiger die Kapitänsbinde und Canadi ist als neuer Spielmacher gesetzt. „Ich freue mich auf das Wiedersehen mit Aaron Kircher, Christoph Domig, Lukas Allgäuer und Anes Omerovic. Mit ihnen habe ich in der Akademie gekickt,“ erklärt Stark.

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