Kritik am IOC wegen Festhaltens an Tokio 2020 wird lauter

TOKIO Heftige Kritik am strikten Festhalten des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) an den Olympischen Sommerspielen in Tokio hat Clemens Prokop geübt, der ehemalige Chef des Deutschen Leichtathletik-Verbands. „Ich halte Thomas Bach als Krisenmanager für ungeeignet, weil er nicht die erforderlichen Entscheidungen trifft“, sagte Prokop. „Das IOC betreibt derzeit jedenfalls das Gegenteil von einem verantwortungsvollen Krisenmanagement.“ Für ihn sei klar, dass die Spiele 2020 nicht verantwortbar seien und eine Austragung keinen Sinn ergebe. „Das IOC muss mit Tokio darüber verhandeln, ob die Stadt in der Lage ist, entweder im Sommer 2021 oder im Sommer 2022 Gastgeber der Olympischen Spiele zu sein.“ Ansonsten müsse ein anderer Ausrichter gefunden werden. Japans Finanzminister Taro Aso sieht die Spiele alle 40 Jahre unter einem Fluch: 1940 war der Zweite Weltkrieg, 1980 wurde Moskau boykottiert

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