Frankreichs Biathlon-Monsieur tritt ab

Mit Martin Fourcade beendet ein ganz Großer des Biathlon-Sports die Karriere. apa

Mit Martin Fourcade beendet ein ganz Großer des Biathlon-Sports die Karriere. apa

Kontiolahti Exakt zehn Jahre nach seinem ersten Erfolg im Weltcup verabschiedete sich Martin Fourcade aus dem Kreis der Skijäger. Und er tat dies so, wie man es hätte erwarten können: schnörkellos, konsequent, ohne Brimborium – und mit einem weiteren Sieg. Dem 79. seiner unglaublichen Karriere, die aus so viel mehr bestand als aus Kristallkugeln, Medaillen und Gelben Trikots. So beeindruckend wie die Vorstellungen auf Schnee waren seine Auftritte vor der Kamera. Der Franzose wusste um seine Bedeutung, um die Kraft seiner Worte, die er im Laufe der Zeit immer häufiger nutzte, um die Fehler anderer zu verdammen. Vor allem sein Verhältnis zum Russen Alexander Loginow, einem überführten Epo-Doper, war geprägt von Hass und Zweifel. Niederlagen gegen das Feindbild schmerzten noch mehr als alle anderen. „Egal, mit welcher Art der Fortbewegung, ich musste immer als Erster auf dem Gipfel sein“, schreibt Fourcade in seiner Biografie, die tief blicken lässt und gut erklärt, warum der 31-Jährige heute ist, wie er ist.

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