Datencenter Fussball, 2. Liga 2019/20

Austrias Mittelfeldmann Christoph Freitag trotzt den Problemen mit dem Schambein und wird gegen Amstetten auflaufen. Gepa

Austrias Mittelfeldmann Christoph Freitag trotzt den Problemen mit dem Schambein und wird gegen Amstetten auflaufen. Gepa

Völlig verunsicherte Lustenauer verlieren mit 1:2 gegen FAC.

Lustenau „Mund abputzen und Rekation zeigen“ hieß es vor dem Spiel der Lustenauer Austria gegen den Floridsdorfer AC. Die peinliche 5:8-Pleite bei den OÖ Juniors sollte mit einem Heimsieg wett gemacht werden. Gekommen ist es ganz anders. 1800 Zuschauer im Planet Pure Stadion sahen von Start weg eine komplett verunsicherte Mannschaft in Grün-Weiß. Zwar schickte Austria-Trainer Gernot Plassnegger mit Ronivaldo, Patrick Eler, Matthias Mory und Thomas Mayer alle Offensiv-Waffen von Beginn aufs Feld, doch diese Variante war schon nach einer Minute für die Tonne. Eler verletzte sich und musste ausgetauscht werden (15.). Da stand es bereits 0:1. Adolphe Belem (15.) verwertete den ersten Angriff des FAC. Die Austria agierte wie das Kaninchen vor der Schlange, hatte Glück, als Goalie Kevin Kunz glanzvoll gegen Marco Sahanek (23.) parierte. Und hatte auch beim Ausgleich Glück, weil FAC-Verteidiger Tin Platovic den Ball Ronvaldo (32.) servierte und der nur mehr einschieben musste.

Kein Aufbäumen

Im zweiten Durchgang ging es gleich weiter. Der FAC kam ohne viel Aufwand durch Belem (52.) zum zweiten Treffer. Die Zuschauer warteten danach vergeblich auf ein Aufbäumen der Heimischen. Aber als Ronivaldo (62.) alleinstehend vor dem Tor vergab und der eingewechselte Marcel Canadi (90.+4) von der Strafraumgrenze verzog, war die Heimniederlage besiegelt. „Man hat gesehen, was eine Verunsicherung im Kopf mit einer Mannschaft anstellt,“ erklärte Plassnegger nach der Niederlage. Sportdirektor Christian Werner war vor allem „mit der Art und Weise wie gespielt wird, unzufrieden. Ich habe überhaupt keine Reaktion der Mannschaft gesehen“. Zu einer Trainerdiskussion war er noch nicht bereit, „aber Fußball ist ein Ergebnissport. Da fragt niemand mehr was vor drei Wochen war,“ so Werner. Fakt: Eine Euphorie ist nicht mehr vorhanden, drei Niederlagen in Folge, nur einen Punkt aus drei Heimspielen geholt. Immerhin kam es nach der Aussprache mit den Fans nach dem Spiel zu Applaus von der Nordtribüne. VN-mkr

<p class="caption">Austria-Neuzugang Christoph Freitag ging in viele Luftduelle, konnte aber auch keine entscheidenden Impulse für die Mannschaft setzen. GEpa</p>

Austria-Neuzugang Christoph Freitag ging in viele Luftduelle, konnte aber auch keine entscheidenden Impulse für die Mannschaft setzen. GEpa

„Man hat gesehen, was eine Verunsicherung im Kopf mit einer Mannschaft macht.“

6. Spieltag

SK Vorwärts Steyr – FC Mohren Dornbirn 3:2 (0:0)

EK Kammerhofer-Arena Steyr, 1600 Zuschauer, SR Pfister (T)

Torfolge: 46. 0:1 Sascha Fahrngruber (Eigentor/Kopfball), 57. 1:1 Alin Roman (Foulelfmeter), 75. 2:1 Alin Roman (Handelfmeter), 78. 3:1 Bojan Mustecic, 90./+1 3:2 Lukas Fridrikas

SK Vorwärts Steyr (4-2-3-1): Großalber; Halbartschlager, Wimmer, Prada-Vega, Fahrngruber; Himmelfreundpointner, Sulejmanagic; Brandstätter (90. Dragan Marceta), Roman (84. Hofstätter), Mustecic; Okan Yilmaz (59. Kirschner)

FC Mohren Dornbirn (4-2-3-1): Bundschuh; Allgäuer (76. Gurschler), Malin, Kühne, Prirsch (79. Joppi); Anes Omerovic, Domig; Shabani (85. Huber), Aaron Kircher, Mujic; Fridrikas

 

SC Austria Lustenau – Floridsdorfer AC 1:2 (1:1)

SKU Amstetten – SV Horn 2:4 (1:2)

FC BW Linz – FC Wacker Innsbruck 1:0 (0:0)

FC Liefering – Young Violets Austria Wien 2:1 (1:0)

GAK – FC Juniors OÖ 2:1 (0:0)

Kapfenberger SV 1919 – SV Ried 2:3 (0:2)

SV Lafnitz – SK Austria Klagenfurt 0:3 (0:0)

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