Starke Leistung lässt DSV trotz Regen jubeln

Die Szene, nach der im Topspiel der Vorarlbergliga-Runde zum ersten Mal angeschrieben werden konnte: Elfmeterfoul von Djordjevic (l.) an Jonas Gamper. VN/STEURER

Die Szene, nach der im Topspiel der Vorarlbergliga-Runde zum ersten Mal angeschrieben werden konnte: Elfmeterfoul von Djordjevic (l.) an Jonas Gamper. VN/STEURER

Haselstauder mit 2:1-Heimsieg gegen Leader Wolfurt.

Dornbirn Das Schlagerspiel in der Vorarlbergliga zwischen dem Dornbirner SV und Spitzenreiter Wolfurt hielt, was es im Vorfeld versprach. Trotz großer Kälte und starken Regens kamen die 600 Zuschauer auf dem Sportplatz Haselstauden voll auf ihre Kosten. Die derzeit zwei besten Vereine in der höchsten Spielklasse des Landes zeigten beide eine tolle Leistung, das Spiel kann durchaus als beste Werbung für den Amateurfußball des Landes gesehen werden. Beide Mannschaften sind bei ähnlichen Vorstellungen auch in der kommenden Saison 2019/20 eine große Bereicherung für die neugeschaffene Eliteliga.

Eine Serie geht zu Ende

Seit dem 30. September letzten Jahres (1:2 gegen Admira Dornbirn), das sind elf Meisterschaftsspiele in Folge, war Tabellenführer Wolfurt mittlerweile unbesiegt. Diese imposante Erfolgsserie beendeten nun die Haselstauder dank der Heimstärke und des sehr guten Kollektivs innerhalb der eigenen Mannschaft.Matchwinner war Neuzugang Jonas Gamper. Der 24-jährige Wälder wurde schon in der dritten Minute von Ex-Profi Aleksandar Djordjevic regelwidrig zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelte Kapitän Julian Birgfellner (3.) bombensicher. Damit beendete er die Wolfurter Torsperre nach exakt 371 Minuten. Dem spielfreudigen Stürmer Jonas Gamper gelang dann nach Gestocher im Strafraum kurz nach Wiederbeginn das umjubelte 2:1-Siegtor (48.). Für Gamper war es nach seinem Wechsel zum Dornbirner SV der erste Treffer.

Die Haselstauder feierten den achten Heimerfolg in dieser Saison. Der bereits 26. Saisontreffer von Wolfurt-Torjäger Aleksandar Umjenovic war zu wenig für den Erstplatzierten der Liga, um aus Haselstauden Punkte zu entführen. Der 28-jährige Serbe hatte einen Penalty ohne Probleme im gegnerischen Tor untergebracht (17.). Wolfurt hatte vor allem in der Schlussphase durch Aleksandar Umjenovic (70.), Benjamin Neubauer (74.) und Serkan Aslan (76.) gute Möglichkeiten, konnte daraus jedoch kein Kapital schlagen.

Die Hofsteig-Elf bleibt trotz der Niederlage mit zwei Zählern Vorsprung auf den Dornbirner SV an der Tabellenspitze und ist mit fünf Zählern Vorsprung erster Anwärter auf den Titelgewinn. Bei beiden Teams fehlten einige wichtige Leistungsträger: Die Hausherren mussten auch den sechsfachen Goalgetter Julian Schelling, Fetullah Kalkan und Paul Hartmann verzichten, bei Wolfurt fehlten Ibrahim Erbek, Daniel Brüstle und Nebojsa Balsic.

„Drei Punkte gegen einen direkten Mitkonkurrenten zählen doppelt. Die bessere Effektivität gegen einen starken Gegner war der siegbringende Faktor. Wir sind sehr glücklich, den Spitzenreiter bezwungen zu haben und nahmen Revanche“, erklärte DSV-Coach Sebastian Trittinger. „Aufgrund der zahlreichen guten Einschussmöglichkeiten hätten wir eigentlich gewinnen können. Zwei unnötige Eigenfehler brachten uns aber auf die Verliererstraße. Wir sind aber trotzdem noch Leader“, betonte Wolfurt-Trainer Joachim Baur. TK

„Drei Punkte gegen einen direkten Konkurrenten zählen doppelt. Wir sind sehr glücklich!“

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