Hohenemsspazierte ins Viertelfinale

von thomas knobel
VfB-Spieler Matija Milosavljevic (Nummer 22) kann nur durch ein Foul gestoppt werden, Teamkollege Kevin Dold (im Hintergrund) schaut zu. VN-Stiplovsek

VfB-Spieler Matija Milosavljevic (Nummer 22) kann nur durch ein Foul gestoppt werden, Teamkollege Kevin Dold (im Hintergrund) schaut zu. VN-Stiplovsek

Westligist feierte 5:1-Sieg bei der Admira, Stefanon und Kalkan trafen doppelt.

Dornbirn Am Ende war es eine klare Angelegenheit, auch wenn sich Hausherr Admira nach einem frühen 0:1 fast eine Halbzeit lang gut wehrte. Mit 5:1 marschierte der fünffache Pokalsieger VfB Hohenems im Schongang ins Viertelfinale. Mit je einem Doppelpack avancierten Jan Stefanon und Abdül Kerim Kalkan zu den Matchwinnern. Tor Nümmer fünf ging auf das Konto des eingewechselten Lucas Müller. Für den Ehrentreffer war Martin Fertschnig verantwortlich. Mehr als eine Resultatskosmetik war das zwischenzeitliche 1:3 aber nicht.

Zufriedene Hohenemser

„Das war natürlich Balsam auf unsere Seele“, sagte Trainer Peter Jakubec nach dem Abpfiff. Der Coach hofft nun, dass der Sieg ein „erster Schritt in eine sportlich bessere Zukunft“ ist. „Für das Selbstvertrauen waren sowohl das Ergebnis als auch die fünf Treffer enorm wichtig.“ Letztendlich sorgte seine Mannschaft auch dafür, dass das Duell mit seinem langjährigen Fußballpartner und jetzigen Admira-Trainer Herwig Klocker klar zugunsten von Jakubec ausging.

Die Hausherren, die sich ihrer Außenseiterrolle durchaus bewusst waren, waren an diesem Abend nicht fähig, den Westligaklub zu fordern. Zumal vor dem Spiel auch die beiden Innenverteidiger Marco Pichler und David Sarc ausgefallen waren. Das Fehlen des Duos machte sich in der Defensive bemerkbar. „Wir haben dem Gegner das Tore­schießen einfach zu leicht gemacht“, analysierte dann auch Admira-Coach Klocker.

Stefanon in blendender Form

Zwar fanden die Dornbirner nach dem frühen 0:1 durch den auffälligsten Spieler am Platz, Jan Stefanon, durch Philipp Stoß eine große Chance zum Ausgleich vor. Danach aber lief das Spiel aus Emser Sicht in die richtige Richtung. Kurz vor der Halbzeit sorgte Stefanon mit dem 2:0 (41.) für die Vorentscheidung. Der 20-jährige Mittelfeldspieler unterstrich damit seine aktuell gute Form. Nicht zuletzt deshalb wird Stefanon von einigen heimischen Klubs heiß umworben.

Teamkollege Kerim Kalkan traf nach Seitenwechsel doppelt und brauchte dafür gerade einmal neun Minuten.

„Das Ergebnis ist natürlich Balsam auf unsere Seele. Das gibt Selbstvertrauen.“

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