Europacupgeschichteweiterschreiben

Adi Hütter will mit Frankfurt weiterGeschichte schreiben. gepa

Adi Hütter will mit Frankfurt weiter
Geschichte schreiben. gepa

Historischer Siegeszug von Frankfurt soll weitergehen.

Charkiw Nach dem historischen Siegeszug durch die Gruppenphase der Europa League plant DFB-Pokalsieger Eintracht Frankfurt in der Zwischenrunde gegen den ukrainischen Meister Schachtor Donezk den nächsten Coup. „Wir wollen unsere Europapokal-Geschichte unbedingt weiterschreiben“, sagte DFB-Nationaltorhüter Kevin Trapp vor dem Hinspiel. Eintracht-Vorstand Axel Hellmann betonte: „Ich glaube, und das ist meine Hoffnung, dass gegen Donezk noch nicht die Endstation ist.“

Entsprechend zuversichtlich machten sich die in diesem Jahr noch unbesiegten Hessen auf den Weg nach Charkiw, wo die Partie wegen des seit 2014 anhaltenden politischen Konflikts in der Ostukraine ausgetragen wird. „Wir wissen, dass wir die Qualität haben, um gegen gute Mannschaften bestehen zu können“, versicherte Trapp. „Leidenschaft und Einsatz müssen stimmen, sonst wird es schwer.“

Der 28-Jährige hat mit dem Gegner gute Erfahrungen gemacht. Mit Paris SG blieb Trapp in der Saison 2015/16 in der CL-Gruppenphase gegen den elfmaligen ukrainischen Meister ohne Gegentor (3:0, 2:0). Auch Rückkehrer Sebastian Rode, der im selben Jahr mit dem FC Bayern das Achtelfinal-Rückspiel gegen Donezk mit 7:0 gewann, und Trainer Adi Hütter haben positive Erinnerungen. Mit Young Boys Bern schaltete der Coach den Rivalen 2016/17 in der dritten Qualirunde der Champions League aus.

Die Eintracht ist gewarnt, auch wenn Donezk im Kalenderjahr 2019 noch ohne Spiel ist, weil die Saison in der Ukraine erst Ende Februar fortgesetzt wird. „Das ist eigentlich eine Champions-League-Mannschaft“, sagte Hütter (49). „Die Chancen stehen 50:50.“ Das Team von Trainer Paulo Fonseca, in dem zahlreiche Brasilianer kicken, hat in der Liga nur eines seiner 18 Spiele verloren. Einmal mehr können die Hessen auf die Unterstützung ihrer Fans bauen, auch wenn die unter besonderer Beobachtung der UEFA stehen. 3000 reisen nach Charkiw. Nie zuvor waren bei einem Donzek-Heimspiel mehr ausländische Fans im Stadion.

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