Klarer Schädel für den letzten Zacken

Kitzbühel Vincent Kriechmayr nimmt die Euphorie um den Sieg im Abfahrtsklassiker auf dem Lauberhorn in Wengen gelassen. Ein Bier hat er sich bei der Siegerehrung gegönnt, erzählte der Oberösterreicher, danach setzte er sich ins Auto und war um 3 Uhr nachts daheim. Sicher sei das in Wengen für ihn ein sehr großer Erfolg gewesen, aber die Zielrichtung sei bald danach Kitzbühel gewesen, erzählte der 27-jährige in der Gamsstadt. „Kitzbühel braucht hundert Prozent, den vollen Fokus. Ich kann mich da nicht nur auf die Vergangenheit konzentrieren. Jetzt ist Kitzbühel da, es ist die schwierigste Abfahrt, da muss ich vom Schädel voll da sein.“

Dem zu erwartenden Rummel in Kitzbühel sieht er gelassen entgegen. Bei den Medienterminen werde er zur Verfügung stehen, ansonsten gilt die Konzentration voll der sportlichen Aufgabe. Der Ruhetag am Mittwoch passt auch ihm ins Konzept. „Ich brauche ihn nicht für Kitzbühel, aber ich brauche ihn dann für die nächsten Wochen. Es liegt doch ein sehr dichtes Programm mit sehr wichtigen Rennen vor uns. Da ist jeder Tag, den ich nicht auf den Ski stehe, sehr gut für mich.“ Als Gejagter in Kitzbühel nach dem Wengen-Sieg sieht er sich aber nicht.

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