Es ist angerichtet für die Titeljagd

Der EC Bregenzerwald will Lustenau den Finalplatz streitig machen, die VEU ist in Salzburg gefordert.

Dornbirn, Feldkirch Play-offs im Jänner. So früh wie noch nie in einer Saison geht es im Eishockey um einen Meistertitel. In der Alps Hockey League werden sowohl in Österreich als auch in Italien die nationalen Liga-Champions in den Final-Four-Turnieren gesucht. Der EHC Alge Lustenau, die VEU Feldkirch und der EC Bregenzerwald sagen in der heimischen Meisterschaft dem Salzburger Farmteam den Titelkampf an. Die Juniors ziehen auf Platz vier als bestplatzierte österreichische AHL-Mannschaft und als heimische Nummer zwei ins Halbfinale ein und treffen heute auf die VEU Feldkirch. In Dornbirn kommt es zum Vorarlberger Duell zwischen den Bregenzerwäldern und Lustenau.

Drei Niederlagen nagen

Der EHC hat an drei Niederlagen in Serie, darunter ein 1:4 in der Rheinhalle gegen die Wälder, zu knabbern. „Es läuft aktuell nicht zu unseren Gunsten“, sagt Trainer Christian Weber zur längsten Negativserie in dieser Saison. 17 Gegentreffer schluckten seine Mannen in diesen drei Spielen. „Wir kassieren zu viele Strafen“, sieht Weber in der Disziplin ein Manko. „Wird sind durchaus keine unfaire Truppe, bekommen dumme Strafen, die nicht notwendig sind. Das kostet Kraft.“ Der Trainerstab habe das Thema bereits mehrfach angesprochen. „Die Spieler sind jetzt in der Selbstverantwortung.“ Mehr Präsenz vor dem gegnerischen Tor, die Chancen verwerten, das sind die Lehren für Weber aus dem 1:4 gegen die Wälder. Stefan Hrdina steht weiter auf der Verletztenliste, Eetu-Ville Arkiomaa bleibt der vierte Legionär im Kader.

Selbstvertrauen getankt

Die Wälder haben mit dem 4:1-Erfolg in Lustenau vor fünf Tagen viel Selbstvertrauen getankt. „Die Karten sind neu gemischt“, sagt Trainer Markus Juurikkala. „Wir wissen, dass wir den EHC schlagen können, auch wenn sie nach dieser starken bisherigen Saison der Favorit sind.“ Es sei eine großartige Gelegenheit, den Lokalrivalen im Duell um den Finalplatz herauszufordern. „Sie haben ein sehr gutes Team mit viel Erfahrung und Skills. Wir sind bereit, ihnen entgegenzutreten.“ Keine Informationen gab es von Wälder Seite über verletzte Spieler, zuletzt fehlten im Derby neben Jürgen Fussenegger und Marcel Wolf u.a. auch Christian Haidinger und Kapitän Christian Ban.

Energie getankt

Gegen den Strom schwimmen muss die VEU Feldkirch in Salzburg. Die beiden bisherigen Duelle gingen mit 3:2 und 7:0 an die jungen Bullen. „Wir waren im letzten Spiel klar die schlechtere Mannschaft“, gibt Geschäftsführer Michael Lampert zu. „Die Situation für das Halbfinale ist aber neu. Wir haben Energie getankt, wollen etwas holen. Es zählt jedes Tor, wir möchten das Spiel eng halten.“ Bei der VEU könnte Stürmer Niklas Gehringer wieder dabei sein, fehlen werden weiterhin Martin Mairitsch, Winzig und Stefan Wiedmaier. Mit Kilian Zündel, Elias Wallenta und Marcel Zitz gehören drei Ländle-Cracks dem Kader der Jungbullen an. VN-ko

Eishockey

Alps Hockey League, Halbfinale österreichische Meisterschaft

Heute spielen

Salzburg Juniors – VEU Feldkirch 19.15 Uhr

SR Durchner, Lendl, Bedynek, Legat Bisher gespielt ÖM: 3:2, 7:0

EC Bregenzerwald – EHC Alge Elastic Lustenau  19.30 Uhr

SR Gamper, Holzer, Huber, Weiss Bisher gespielt ÖM: 6:3, 7:3

Am Donnerstag spielen

EHC Alge Elastic Lustenau – EC Bregenzerwald  19.30 Uhr

SR Strasser, Wallner, Martin, Rinker

VEU Feldkirch – Salzburg Juniors  19.30 Uhr

SR Gamper, Ofner, Kainberger, Oberhuber

Finale

Sieger der Habfinale spielen am Samstag und Sonntag um den Titel

Endtabelle Österreich Sp. S OS ON N 

1. EHC Alge Elastic Lustenau 12 10 1 1 0 54:29 32

2. RB Hockey Juniors 12 8 1 2 1 54:21 29

3. VEU Feldkirch 12 6 5 0 1 40:31 19

4. EC Bregenzerwald 12 4 6 1 1 42:48 15

5. EK Zell am See 12 4 6 1 1 35:44 15

6. EC KAC II 12 3 9 0 0 28:52 9

7. EC Kitzbühel 12 2 9 0 1  25:53 7

Halbfinale italienische Meisterschaft

Wipptal Broncos - Rittner Buam, Asiago Hockey – HC Pustertal

Mit Verlängerung und Penaltys

Schwarzach Die Durchführungsbestimmung für die Ermittlung des österreichischen Meisters in der Alps Hockey League: In jedem Spiel muss es einen Sieger geben. Wenn das Spiel nach 60 Spielminuten unentschieden steht, folgt nach zweiminütiger Pause eine fünfminütige „sudden victory overtime“ mit jeweils drei Feldspielern, ohne vorherige Eisreinigung. Sollte es weiterhin keinen Sieger geben, folgt ein Penaltyschießen (jeweils fünf Schützen). Besteht nach zwei Spielen Punktegleichheit, zählt das Torverhältnis, in weiterer Folge die untereinander in der Gruppe ausgetragenen Spiele.

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