„Es ist sehr ärgerlich“

Luitz droht nach Sauerstoff-Versorgung Disqualifikation.

Val d‘Isere Wie gewonnen, so zerronnen? Skirennläufer Stefan Luitz und dem Deutschen Skiverband droht nach dem Triumph von Beaver Creek ein böses Erwachen. Im schlimmsten Fall könnte dem 25 Jahre alten Allgäuer sogar sein erster Weltcupsieg aberkannt werden. Die deutschen Athleten um Luitz waren vor dem Riesenslalom mit Sauerstoff versorgt worden.

Alpin-Chef Wolfgang Maier räumte bereits „einen Fehler ein. Dazu stehen wir auch. Wir wussten nicht, dass die FIS ihre Regularien nicht dem WADA-Code angepasst hat“, sagte Maier, fügte aber in aller Deutlichkeit an: „Wir haben kein Doping betrieben. Dagegen wehren wir uns mit Händen und Füßen.“

FIS entscheidet diese Woche

Der DSV wurde vom Internationalen Skiverband bereits „um eine Stellungnahme zu dem Vorfall gebeten. Wir sind dem Wunsch natürlich nachgekommen. Die Stellungnahme liegt der FIS vor.“

Der lange Zeit verletzte Luitz hatte mit seinem Sieg vor Marcel Hirscher und Thomas Tumler für eine Sensation gesorgt. „Es ist sehr ärgerlich. Vor allem, dass es vor dem nächsten Rennen zu so einer Situation kommt“, sagte der Betroffene. Mir tut Stefan leid“, meinte Hirscher. „Als Athlet verlässt du dich darauf, was Trainer, Ärzte und Verantwortliche sagen.“

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