Mit einem flauen Gefühl

Thiago musste vor dem Duell mit Russland zur Verteidigung ausrücken.  apa

Thiago musste vor dem Duell mit Russland zur Verteidigung ausrücken.  apa

Spanien muss gegen Russland die beste Form auspacken.

Moskau Bloß keine Blamage! Spanien hat 2014 in Brasilien als Titelverteidiger ein ähnlich desaströses Vorrunden-Aus erlebt wie jetzt die deutsche Auswahl. Mit einem flauen Gefühl geht der Weltmeister von 2010 nun in die Achtelfinal-Partie am Sonntag gegen Außenseiter Russland. Die Debatte um Interimscoach Fernando Hierro, die fünf Gegentore für den wackligen Keeper David de Gea, dazu die Zweifel an der Generation um Oldie Andrés Iniesta: All diese Themen nerven vor dem ersten K.o.-Spiel. Thiago hat die Nase voll von der öffentlichen Kritik. „Ihr seid doch auch Spanier und solltet selbstkritisch sein. Wir sind Erster geworden, ohne unseren besten Fußball zu zeigen“, sagt der 27-Jährige bei einem verbalen Konter gegen Reporter. „Aber wir stehen hier alle zusammen, um zu gewinnen, und wenn ihr uns nicht helft . . .“

Der Hausherr? Trainer Stanislaw Tschertschessow kehrt nach der misslungenen Rotation gegen Uruguay zur Stammelf zurück. Zu offensiv dürfte es die Sbornaja aber nicht angehen. „Bloß kein Russisch-Roulette!“, warnt der Sender Match. Experten werten den Einzug unter die besten 16 als größten Erfolg der jüngeren russischen Sportgeschichte.

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