Der Liga-Wirrwarr geht weiter

Protest von Wr. Neustadt abgewiesen, aber noch kein Ende.

Wien Der Senat 1 der Österreichischen Bundesliga hat das Relegationsrückspiel zwischen dem SKN St. Pölten und SC Wr. Neustadt mit 1:1 beglaubigt. Doch damit ist diese Causa noch nicht abgeschlossen, denn Wr. Neustadt hat gegen diesen Beschluss bereits mündlich Protest angemeldet. Dieser muss fristgerecht schriftlich beim Protestkomitee erfolgen.

Nach Ansicht des Senats unter dem Vorsitz von Norbert Wess stand die Vorgehensweise St. Pöltens „in Einklang mit den einschlägigen Bestimmungen des ÖFB-Regulativs“. Gleich mehrere Paragrafen, in denen die Bestimmungen über Kooperationsverträge geregelt sind, wurden in der Urteilsbegründung angeführt. Wr. Neustadt hatte sich daran gestoßen, dass David Atanga nicht nur für den SKN St. Pölten, sondern auch für RB Salzburg und den FC Liefering und somit für drei verschiedene Vereine in der abgelaufenen Saison gespielt hatte.

„Wenngleich keine direkte Anwendbarkeit der FIFA-Regulative in diesem Zusammenhang gegeben ist, ist der Senat 1 im Übrigen auch der Meinung, dass die gegenständliche Handhabung auch in Einklang mit den internationalen Vorgaben steht“, hieß es seitens der Bundesliga. Wr. Neustadt hofft trotzdem weiterhin, den Aufstieg in die höchste Spielklasse abseits des Rasens erzwingen zu können, und kündigte deshalb die Anrufung der nächsten Instanz an. Für den schriftlichen Einspruch bleiben jetzt zehn Tage Zeit.

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