Titelverteidiger zeigte sich gnädig

Duell an der Bande zwischen Patrick Spannring und John Klingberg.  Reuters

Duell an der Bande zwischen Patrick Spannring und John Klingberg.  Reuters

Österreichs Eishockeyteam kassiert bei WM gegen Schweden mit 0:7 die erwartete Niederlage.

Kopenhagen Nach Olympiasieger Russland war auch Weltmeister Schweden für Österreichs Eishockey-Nationalteam eine Nummer zu groß. Die Mannschaft von Teamchef Roger Bader verlor ihre vierte Partie bei der WM in Dänemark gegen den Titelverteidiger mit 0:7 (0:2, 0:3, 0:2). Adrian Kempe (10./PP), Mattias Janmark (18.), Rickard Rakell (23./PP, 29.), Gustav Nyquist (30.), Mika Zibanejad (48.) und Magnus Paajarvi (54.) erzielten die Treffer in der erwartet einseitigen Partie.

Das rot-weiß-rote Team hat nun einen Tag Ruhepause, um die Akkus aufzuladen, ehe die beiden Schlüsselpartien auf dem Programm stehen. Gegen Frankreich (Freitag) und Weißrussland (Samstag, jeweils 16.15 Uhr) muss zumindest ein Sieg her, um erstmals seit 14 Jahren nicht abzusteigen.

Gegen Schweden erhielt Einser-Torhüter Bernhard Starkbaum wie schon gegen Russland eine Pause und David Madlener seinen zweiten Einsatz. Teamchef Bader stellte zudem drei neue Verteidiger-Paare zusammen und ließ Michael Raffl seine gewohnte Position als Flügel an der Seite von Center Konstantin Komarek und Peter Schneider spielen. Die gegen die Schweiz starke Youngster-Linie mit Alexander Rauchenwald, Dominic Zwerger und Lukas Haudum wurde wieder vereint. Da Fabio Hofer und Daniel Woger erkrankt fehlten, half Patrick Peter als zwölfter Stürmer aus.

Goalie Madlener makellos

Das Spiel entwickelte sich wie erwartet. Der mit 14 NHL-Spielern angetretene Titelverteidiger kombinierte ohne letzte Konsequenz. Die Österreicher wehrten sich nach Kräften und reduzierten leichtfertige Fehler. Der makellose Madlener konnte sich mehrmals auszeichnen. Im Mitteldrittel zeigten auch die Österreicher gute Offensivaktionen, nach Haudum (20.) kamen auch Peter Schneider (24.) und Layne Viveiros (24.) zu guten Chancen, konnten den schwedischen Torhüter-Hünen Anders Nilsson aber nicht bezwingen. Nach einem Doppelschlag zum 0:5 innerhalb von 24 Sekunden wurde Bader bei einem Time-Out laut (30.), danach agierten Raffl und Co. wieder konzentrierter.

Dänemark bezwingt Finnland

Dank NHL-Power hat Dänemark bei der WM im eigenen Land für eine Überraschung gesorgt. Die Gastgeber bezwangen den zweimaligen Weltmeister Finnland mit 3:2 (0:0, 2:1, 1:1) und verbesserten damit ihre Chancen auf das Viertelfinale erheblich. Die Dänen, die ihr Auftaktspiel in der Gruppe B gegen Deutschland mit 3:2 nach Penaltyschießen für sich entschieden, war es der zweite Sieg. Für die weiter die Gruppe anführenden Finnen im vierten WM-Spiel der erste Punktverlust.

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