Kraftakt für moderneInfrastruktur

von Christian Adam
Mit dem Bau der Fohrenburger Fantribüne schreitet das Stadionprojekt in Altach zügig voran. Steurer/MS/Hellriegl/Margreitter

Mit dem Bau der Fohrenburger Fantribüne schreitet das Stadionprojekt in Altach zügig voran. Steurer/MS/Hellriegl/Margreitter

Seit 2014 investierte Altach 3,5 Mill. Euro in die Cashpoint-Arena.

Altach „Der Spagat wird nicht leichter“, sagt Christoph Längle. Der 47-jährige Geschäftsführer des Cashpoint SCR Altach weiß, wovon er spricht. Immerhin ist er nun schon 18 Jahre beim Klub, acht davon in ehrenamtlicher Funktion als sportlich Verantwortlicher. Seit nunmehr zehn Jahren ist Längle als Geschäftsführer vor allem für die wirtschaftlichen Belange im Verein zuständig. Und die Zahlen, die er vorweisen kann, sind beachtlich: 3,5 Millionen Euro hat der Klub seit 2014 an Eigenmitteln in die Infrastruktur investiert. Zusammen mit öffentlichen Geldern werden es mit Ende 2018 5,5 Millionen sein. Miteingerechnet ist neben der neuen Fantribüne auch das Trainingszentrum, dessen Spatenstich noch im Sommer erfolgen soll, die Rasenheizung und das damit verbundene Grundwasserprojekt. Dass schon vor dem ersten Bundesliga-Aufstieg wohl gut eine Million aus den Vereinskassen in die Infrastruktur geflossen ist, zeigt den enormen finanziellen Kraftakt des SCR Alt­ach in den vergangenen Jahren. So wird auch die Klassifizierung der jüngsten Saison durch Längle verständlich: „2016 war das super Sportjahr mit der Winterkrone als Höhepunkt, 2017 war unser super Wirtschaftsjahr mit den Transfers, 2018 wird das super Baujahr – und 2019 wäre dann schön, wenn wir wieder etwas von allem hätten.“

Eröffnung fix am 27. Mai

Mit dem Heimspiel gegen Sturm zum Saisonabschluss wird die Fohrenburger Fantribüne, die „Süd“, offiziell eingeweiht werden. Wobei auch schon Überlegungen laufen, das „Innenleben“ der Tribüne attraktiver zu gestalten. Ein erster Gedanke ist laut Längle die Gestaltung in Form einer plakativen Zeitreise des Cashpoint SCR Altach in der Legenden wie Adi Hütter, Rade Plakalovic usw. ihren fixen Platz im Stadion erhalten. Davor aber soll ein einheitlicher Innenbereichsplan für die Cashpoint Arena in Auftrag gegeben werden.

Finanzierung ist gesichert

Für den Geschäftsführer sind die Investionen „richtig“, um auch nachhaltig Erfolg zu haben. „Wir haben uns bewusst gegen einen kurzfristigen sportlichen Erfolg entschieden“, bringt es der Altacher auf den Punkt. Wohlwissend, dass die Balance zwischen Sportlichkeit und Wirtschaftlichkeit die große Herausforderung der nächsten Jahre darstellt. Ein Blick zurück erfüllt ihn aber durchaus mit Stolz. „Es ist schon beeindruckend, wie ein Verein wie Altach selbst so viel Geld in die Infrastruktur steckt.“ Das alles gelang mit positiven Budgetzahlen. „Der Verein ist schuldenfrei, mehr noch, er hat ein positives Eigenkapital und er ist ein guter Steuerzahler und schließlich auch ein guter Partner für die Wirtschaft.“

Sportlich rechnet er damit, dass die Zusammenarbeit mit der Akademie Mehrerau über den laufenden Zweijahresvertrag hinaus intensiviert wird. Deshalb kann er sich durchaus auch vorstellen, bei der Neubestellung des sportlich Verantwortlichen für die Akademie eingebunden zu werden. „Wir haben uns ja immer zum Vorarlberger Weg bekannt und wollen diesen auch konsequent weitergehen.“

Was das Infrastrukturgebäude für die Profi- und Amateurmannschaft betrifft, so sind die Einreichpläne praktisch fertig. Auch die Bodenproben sind schon genommen worden und haben ergeben, dass nicht pilotiert werden muss. Zudem ist die Finanzierung für das neue Trainingszentrum gesichert. Beste Voraussetzungen also.

<p class="caption">Letzte Handgriffe anlässlich der Entstehung der Zusatztribüne im Herbst 2005.</p>

Letzte Handgriffe anlässlich der Entstehung der Zusatztribüne im Herbst 2005.

<p class="caption">Letzte Handgriffe anlässlich der Entstehung der Zusatztribüne im Herbst 2005.</p>

Letzte Handgriffe anlässlich der Entstehung der Zusatztribüne im Herbst 2005.

<p class="caption">Der Blick ins Schnabelholz im Jahr 2002 hatte Dorfplatzcharakter.</p>

Der Blick ins Schnabelholz im Jahr 2002 hatte Dorfplatzcharakter.

<p class="caption">Der Blick ins Schnabelholz im Jahr 2002 hatte Dorfplatzcharakter.</p>

Der Blick ins Schnabelholz im Jahr 2002 hatte Dorfplatzcharakter.

<p class="caption">Im Sommer 2015 wurde das Spielfeld saniert und die Rasenheizung verlegt.</p>

Im Sommer 2015 wurde das Spielfeld saniert und die Rasenheizung verlegt.

<p class="caption">Im Sommer 2015 wurde das Spielfeld saniert und die Rasenheizung verlegt.</p>

Im Sommer 2015 wurde das Spielfeld saniert und die Rasenheizung verlegt.

„2016 war ein super Sportjahr und 2017 dann ein super Wirtschaftsjahr.“

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