Erster Akt für das Triple

von jochen dünser
Fabian Steurer und Leon Seiwald (vorne) sind zwei Punktegaranten im Wolfurter Team. Steurer gewann 14 seiner 21 Spiele und Seiwald ging nach zwölf seiner 15 Einsätze als Sieger vom Court.  Steurer

Fabian Steurer und Leon Seiwald (vorne) sind zwei Punktegaranten im Wolfurter Team. Steurer gewann 14 seiner 21 Spiele und Seiwald ging nach zwölf seiner
15 Einsätze als Sieger vom Court.  Steurer

Meister Wolfurt startet Best-of-three-Finalserie gegen Traun in der Hofsteighalle.

Wolfurt Die Erinnerungen an die Glücksgefühle am 1. Mai 2017 und die erfolgreiche Titelverteidigung in der 1. Badminton-Bundesliga sind noch in den Köpfen der Aktiven des Raiffeisen UBSC Wolfurt. Nach einer 0:5-Auswärtsniederlage in Traun wurde mit einem 4:2- und einem 5:2-Erfolg und einem 2:1-Gesamtsieg in der Best-of-three-Finalserie der zweite Meistertitel in Serie in der nationalen Eliteliga eingefahren.

Das Unternehmen Titel-Hattrick beginnt diesmal allerdings mit geänderten Vorzeichen für die Equipe aus der Hofsteiggemeinde. Da ÖBV-Rekordmeister Traun (zwölf Titel) im Grunddurchgang vor Wolfurt die Nase vorne hatte, erfolgt der Auftakt der Best-of-three-Finalserie am Samstag (15 Uhr) in der Hofsteighalle. Im zweiten Spiel am Samstag, 5. Mai (16 Uhr) bzw. möglichen dritten Duell (Sonntag, 6. Mai, 11 Uhr) hätte dann die Mannschaft von Spielertrainer Jürgen Koch Heimvorteil.

Nicht zuletzt aufgrund dieses Umstands spricht Wolfurt-Sportchef Michael Vonmetz von einer ganz schweren, aber mit etwas Glück auch lösbaren Aufgabe: „Traun hat eine beeindruckende Vorrunde und Halbfinalserie abgeliefert und geht als Favorit ins Finale. Im Vergleich zum letzten Jahr haben sie durch die Verpflichtung von Wolfgang Gnedt keinen richtigen Schwachpunkt mehr. Sie verfügen über drei nur schwer zu schlagende Herreneinzel und haben mit Lisa Heidenreich die bisher stärkste Dame in dieser Saison. Durch die Rückkehr von Peter Zauner, der sich letztes Jahr im zweiten Finale verletzt hat, haben sie auch im Doppel mehrere Varianten.“

Kampfansage des Trainers

Trotz dieser Außenseiterrolle hat man im Lager des regierenden Meisters den dritten Titelgewinn noch nicht abgeschrieben. Spielertrainer Rene Nichterwitz-Erath: „Die Zahlen sprechen für Traun, doch die Entscheidung über Sieg und Niederlage fällt bekanntlich auf dem Court. Wir haben ganz sicher nicht zehn Monate für diesen Moment trainiert, um uns dann kampflos den Titel abnehmen zu lassen. Natürlich wird es keine einfache Sache werden, doch jeder Einzelne im Team ist hochmotiviert und wir werden alles dafür tun, damit der Meisterpokal in Vorarlberg bleibt.“

„Traun ist nomineller Favorit, aber die Entscheidung fällt auf dem Court. “

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