Faire Punkteteilung in Bregenz

von walter moosbrugger
Lauterach-Kapitän Sebastian Beer (vorne) ist mit seiner Mannschaft in dieser Saison noch ungeschlagen. Foto: VN/Sams

Lauterach-Kapitän Sebastian Beer (vorne) ist mit seiner Mannschaft in dieser Saison noch ungeschlagen. Foto: VN/Sams

SW Bregenz und der FC Lauterach trennten sich im Derby im Casinostadion 2:2.

bregenz. Welche Brisanz im Nachbarduell zwischen SW Bregenz und dem FC Lauterach liegt, bewies sich vom Anpfiff weg in vielen kleinen Nickligkeiten zwischen den Akteuren. Spielerisch blieben beide Teams einiges schuldig, vielmehr entwickelte sich durch viele Foulpfiffe eine zerfahrene Partie. Den besseren Start erwischten die Gäste, die in der Anfangsphase mit ihren Konterangriffen ein ums andere Mal für Gefahr vor dem Bregenzer Gehäuse sorgten. Aber sowohl Christopher Nagel (5.) und Thomas Griesebner (8.) als auch Elia Kloser (21.) und Elvis Alibabic (22.) ließen ihre Möglichkeiten aus.

Bregenz-Coach Michael Baur war sichtlich sauer über die bis dahin schwache Vorstellung seiner Truppe und sorgte mit einem frühen Wechsel für ein „Signal“ von der Bank. Dieses kam an, Simon Thurner und Dennis Alibabic klopften erstmals beim Lauteracher Keeper an. Gefährlicher blieben aber die Hofsteiger, die beim Lattenkopfball (34.) von Murat Coskun zwar noch Pech hatten, sich aber dennoch über den Führungstreffer freuen durften. Mit einem vom brasilianischen Verteidiger Danilo De Oliveira verursachten, aber keineswegs unumstrittenen Foulelfmeter ließ Sebastian Beer kurz vor dem Pausenpfiff dem Bregenzer Schlussmann keine Abwehrchance.

Drei Mal Aluminium

Die notwendige Kabinenpredigt zeigte offenbar Wirkung bei den Hausherren, die wie verwandelt in die zweite Hälfte starteten und zunehmend Druck aufs Lauteracher Tor ausübten. Zwar ließ Julian Rupp in der 57. Minute noch einen „Sitzer“ (Pfostenschuss) aus, aber Simon Thurner glich zum verdienten 1:1 (61.) aus. Und als Julian Rupp zwei Minuten später einen steilen Konter erlief und gar die 2:1-Führung erzielte, schien die Partie zugunsten der Baur-Elf zu kippen. Doch die Gäste zeigten trotz des Doppelschlages Moral und konnten in der 69. Minute zum 2:2 ausgleichen: Raphael Mathis nützte per Kopf einen Stellungsfehler der Bregenzer Hintermannschaft nach einem Freistoß in den Sechzehner.

Letztlich war dies zugleich der gerechte Endstand, denn sowohl Gästestürmer Elvis Alibabic (85./Querlatte) als auch der auf der anderen Seite eingewechselte Nenad Krstic (88.) konnten die Matchbälle für ihre Teams nicht verwerten.

Artikel 1 von 1
Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Per E-Mail teilen
Entdecken Sie die VN in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.