Austria aus der Bahn geworfen

von thomas knobel
Viel „Verkehr“ herrschte phasenweise im Strafraum der Linzer. Die Lustenauer nutzten allerdings die sich bietenden Möglichkeiten kaum. Foto: gepa

Viel „Verkehr“ herrschte phasenweise im Strafraum der Linzer. Die Lustenauer nutzten allerdings die sich bietenden Möglichkeiten kaum. Foto: gepa

Gewitterunterbrechung stoppte Lustenauer auf dem Weg zum dritten Saisonsieg.

Lustenau. Gegen einen ersatzgeschwächt angetretenen Nachzügler kamen die Lustenauer nur zu einem mageren 1:1-Heimremis. Damit ist die Austria nun schon fünf Heimspiele ohne Sieg, zuletzt gelang dies am 18. Mai gegen Wr. Neustadt (2:0). Gegen BW Linz waren es am Ende nicht mehr als acht Minuten, die den Lustenauern zum ersten „Saison-Dreier“ vor dem eigenen Publikum fehlten. Nach drei Niederlagen reichte es gegen die Elf aus Oberösterreich wenigstens zu einem Punktgewinn.

Hinum als Zerstörer

Das vierte Saisontor des Brasilianers Lucas Barbosa sollte am Ende zu wenig sein, um sich auch in der Tabelle wieder nach oben orientieren zu können. Entschlossen, wie er nach einem Zweikampf von Paulo Victor und Florian Maier reagierte und den Ball aus spitzem Winkel am Goalie vorbei einschoss (57.). Der Aktion vorangegangen war einmal mehr ein Schuss von Christopher Drazan. Am Ende zerstörte der Linzer Thomas Hinum jegliche Hoffnungen auf einen Sieg. Sein Flachschuss (83.) schlug hinter Torhüter Alexander Sebald ein. Bereits zuvor hatte der 21-jährige Schlussmann der Lustenauer in einigen Situation sein Können aufblitzen lassen.

Als der Regen kam

Für kurze Zeit stand die Partie in Lustenau vor dem Abbruch. Nachdem sich eine Gewitterfront entlud und Starkregen einsetzte, schickte der Unparteiische die Mannschaften in die Kabine. Das war in Minute 68, deren 75 sind normalerweise notwendig, um eine Partie auch zu werten. Nach einer 20-minütigen Unterbrechung pfiff der 35-jährige Unparteiische die Partie wieder an. Mit Auswirkungen für die Hausherren. Die Schützlinge von Andreas Lipa wirkten paralysiert. Nichts ging mehr, vor allem offensiv war in der Folge nichts mehr von den Grün-Weißen zu sehen. Die Oberösterreicher kamen mit der Pause und den inzwischen schwierigen Platzverhältnisse weitaus besser zurecht.

Wieder Veränderungen

Auf zwei Positionen hatte Chefcoach Lipa die zuletzt bei Wattens siegreiche Lustenauer Elf verändert. Anstelle von Daniel Sobkova und Alexander Joppich bekamen dieses Mal Michael Lang und Paulo Victor das Vertrauen. Auffallend zudem: Während bei der Austria sechs Ausländer in der Startelf standen, waren es bei den Blau-Weißen gleich 18 Österreicher im Kader. Die Gäste kamen ohne einen Ausländer aus und entführten am Ende doch einigermaßen verdient einen Punkt.

Für Ruhe hatte diese Maßnahme nicht gesorgt, denn vor allem vor der Pause leistete man sich einige Schnitzer. Trotz einiger Probleme aber kamen die Lustenauer zu besseren Möglichkeiten. So leisteten sich Pius Dorn (5.), Jodel Dossou (18.), Paulo Victor(18.), Barbosa (41), Drazan (52.) und William (64./Kofpball) den Luxus, den
Ball nicht im Tor unterzubringen.

<p class="caption">Der Starkregen erzwang eine Unterbrechung der Partie in Lustenau. Foto: sams</p>

Der Starkregen erzwang eine Unterbrechung der Partie in Lustenau. Foto: sams

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