Altach bereit für das Millionenspiel

Christian Adam traf King Rheini und Hannes Aigner (r.), die in der Innsbrucker Innenstadt das Spiel bewarben. Links Thomas Giesinger. Adam

Christian Adam traf King Rheini und Hannes Aigner (r.), die in der Innsbrucker Innenstadt das Spiel bewarben. Links Thomas Giesinger. Adam

Fußball-Vorarlberg fiebert mit der Cashpoint-Elf im Play-off der Europa League.

Innsbruck. Mehr als 5000 Fans werden heute in Innsbruck im Tivoli-Stadion ihre Mannschaft nach vorne schreien und auf die nächste Überraschung hoffen. Von Altach-Trainer Klaus Schmidt gibt es schon vor Spielbeginn gegen Maccabi Tel Aviv (20.30 Uhr) ein Versprechen. „Wir werden alles in die Waagschale werfen, damit wir in Israel noch ein Finale haben. Mit dieser Perspektive wollen wir nach Tel Aviv fliegen.“ Immerhin geht es auch um viel Geld, warten doch bei einem Aufstieg Fixprämien in Höhe von gut 3,5 Mill. Euro.

24 Stunden vor dem Anpfiff gab es auch endgültig Entwarnung in Sachen Philipp Netzer. Der Kapitän konnte die letzten Einheiten mit der Mannschaft voll mitmachen und wird laut Schmidt im Kader stehen. Mehr wollte der 49-jährige Chefcoach der Rheindörfler hinsichtlich Personalien nicht verraten. Allerdings wird er aufgrund der Ausfälle der verletzten Prokopic, Lukse, Ngwat-Mahop, Piesinger sowie des gesperrten Aigner nicht viel gegenüber dem Salzburg-Spiel ändern. Heißt wohl auch, dass Jan Zwischenbrugger wieder die Rolle des „Sechsers“ ausfüllen soll.

Den Gegner haben die Altacher vor allem in dessen Europa-League-Quali-Spielen analysiert. „Eine holländisch geprägte Mannschaft. Sie ist es gewohnt, auf Ballbesitz zu spielen“, sagte Schmidt mit Blickrichtung seines Gegenübers Jordi Cruyff. Interessant ist auch eine weitere Einschätzung des heutigen Gegners. „Eine interessante Mannschaft, weil viele israelische Spieler für Nationalbewusstsein sorgen.“

Vier gute Halbzeiten

Zwei Sachen wünscht sich Netzer vor dem Play-off-Hinspiel: Stimmung auf den Rängen sowie „vier gute Halbzeiten“. Gegen Belenenses vor zwei Jahren seien nur deren drei gelungen und „das macht auf diesem Niveau eben den Unterschied“. Sein Trainer spricht gerne von der besonderen K.-o.-Situation, die absolut verlangt, noch
einen Zahn zulegen zu müssen. Zumal eine routinierte und eingespielte Mannschaft warte. Nachlässigkeiten würden dann sehr schnell bestraft.

Vor sechs Wochen hätte uns niemand zugetraut, hier zu stehen.

Klaus Schmidt

Fußball

UEFA Europa League 2017/18

Qualifikation, Play off (Hinspiele)

Cashpoint SCR Altach – Maccabi Tel Aviv heute

Innsbruck, Tivoli-Stadion Tirol, 20.30 Uhr, SR Aleksei Kulbakov (BLR)

ORF eins überträgt die Partie live ab 20.15 Uhr

Mögliche Aufstellungen: asdf

Cashpoint SCR Altach (4-1-4-1): Kobras; Lienhart, Zech, Netzer, Galvão; Zwischenbrugger; Gebauer, Patrick Salomon, Stefan Nutz; Ngamaleu

Ersatz: Dmitrovic; Sakic, Janeczek, Nussbaumer, Müller, Grbic. Schreiner

Maccabi Tel Aviv (4-3-3): Rajikovic; Spungin, Ben Haim, Tibi, Davidzada; Golasa, Yeini, Battocchio; Atzily, Kjartansson, Micha

Ersatz: Tenenbaum; Dor Peretz, Eliel Peretz, Susic, Rikan, Itzhaki, Schoenfeldh

Rückspiel: 24. August

Die Auslosung der Champions-League-Gruppenphase erfolgt am 25. 8. um 13 Uhr in Monaco.

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