Bulldogs waren im ersten Test noch nicht bereit

Für Dustin Sylvester (l.) und seine Dornbirn-Kollegen setzte es in Rapperswil eine saftige 1:8-Niederlage.  Foto: dec

Für Dustin Sylvester (l.) und seine Dornbirn-Kollegen setzte es in Rapperswil eine saftige 1:8-Niederlage.  Foto: dec

Gegen das Schweizer Nationalliga-B-Team Rapperswil setzte es eine 1:8-Abfuhr.

Rapperswil. (VN-abr) Dornbirns erstes Vorbereitungsspiel ging in den letzten fünf Jahren viermal daneben. Gegen Rapperswil hielt diese Serie an. Doch die 1:8-Klatsche war die höchste Testniederlage der Bulldogs seit dem Einstieg in die Erste Bank Liga. „Es gibt noch viel zu tun, keine Frage. Aber dieses Spiel war eine Standortbestimmung, nicht mehr und nicht weniger“, versuchte DEC-Coach Dave MacQueen das Match einzuordnen.

„Wir waren nicht bereit“

Konkreter wurde da schon Roman Quemener, der neue Bulldogs-Torhüter. „Wir waren noch nicht bereit für den Druck, der von Rapperswil ausging, vor allem in der Verteidigung.“ Schon morgen zeigen sich die Messestädter erstmals vor eigenem Publikum im Heimtest gegen Ravensburg (20 Uhr).

Dornbirn, das die Neuzugänge Brodie Reid und Ziga Pance schonte, legte bereits im ersten Abschnitt den Grundstein für die Niederlage. Drei Gegentore zwischen der achten und 14. Minute stellten den Machtplan ziemlich auf den Kopf. Zwar gelang dem 19-jährigen Simeon Schwinger in der 12. Minute der kurzfristige Anschlusstreffer zum 1:2, doch dies irritiere die Hausherren lediglich kurzfristig. Eine gute Minute später lag der Vizemeister der zweiten Schweizer Liga wieder mit zwei Toren vorne.

Zu viele Strafminuten

MacQueens Team war zu oft einen Schritt zu langsam. Die Folge waren in den ersten 40 Minuten gleich 20 Strafminuten auf Seiten der Messestädter. Das 1:4, das in Unterzahl fiel, sorgte in der 33. Minute für die frühe Vorentscheidung. Mit diesem Zwischenstand übernahm Backup Thomas Stroj für Stammkeeper Quemener. Doch auch Stroj machte alsbald Bekanntschaft mit der Abschlussstärke der Schweizer. In der 39. Minute kassierte er das 1:5, zugleich das zweite Powerplay-Tor der Eidgenossen. Doch damit war noch nicht Schluss, bis zum Spielende folgten noch drei weitere Gegentreffer, was zu einem ernüchternden Endstand von 1:8 führte.

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