Jakob Pöltl kann mit Druck umgehen

Der NBA-Legionär im Österreich-Dress: Für Jakob Pöltl machen die Einsätze mit dem Nationalteam Sinn. Foto: gepa

Der NBA-Legionär im Österreich-Dress: Für Jakob Pöltl machen die Einsätze mit dem Nationalteam Sinn. Foto: gepa

Österreichs NBA-Jungstar will vom Basketball-Nationalteam profitieren.

Wien. Jakob Pöltl steht im Mittelpunkt, nicht nur bei den heimischen Fans, auch bei Österreichs Gruppengegnern in der WM-Vorqualifikation. Anders als bei den Toronto Raptors ist Österreichs erster NBA-Legionär in der Basketball-Nationalmannschaft mit 21 Jahren bereits ein Führungsspieler. Von den Erfahrungen mit dem ÖBV-Team kann er auch in seiner zweiten NBA-Saison profitieren.

„Mich freut es, dass ich ein bisschen mehr Verantwortung übernehmen kann und ein bisschen mehr Druck auf mir habe“, erklärte Pöltl. In den jüngsten drei Länderspielen hat der Center jeweils mehr als 20 Punkte erzielt. Morgen (16 Uhr/ORF Sport +) folgt in Schwechat der Heimauftritt gegen Albanien.

Spielpraxis auf hohem Niveau

Dank der vier Wochen Nationalteam befindet sich Pöltl diesen Sommer so lange in Österreich wie seit drei Jahren nicht. Für Rot-Weiß-Rot stellt er auch andere Ziele hintan. „Wenn ich mich nur aufs Individualtraining fokussieren wollte, hätte ich nicht herkommen können.“ Für Wurf- und Krafttraining, das er für die NBA benötigt, bleibe aber auch vor und nach dem ÖBV-Engagement genügend Zeit. Dafür erhält Pöltl Spielpraxis auf hohem Niveau. In der kommenden Saison will der 2,13-m-Mann auch bei den Raptors eine größere Rolle spielen. Wovon das in erster Linie abhängen wird? „Von mir selbst vermutlich.“ Die NBA-Saison startet im Oktober.

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