Austria bangt um Drazan

von Christian Adam
Christopher Drazan muss sich einer Untersuchung unterziehe. gepa

Christopher Drazan muss sich einer Untersuchung unterziehe. gepa

Im Heimspiel gegen Kapfenberg ist kein Ausrutscher mehr erlaubt.

Lustenau. (VN-cha) Die statistischen Zahlen sprechen eindeutig gegen die Austria, die Niederlage der Lustenauer im Tivoli-Stadion aber war hausgemacht. Klar, 29 Prozent Ballbesitz sprechen eine deutliche Sprache, doch vor dem Tor strahlten die Schützlinge von Trainer Andreas Lipa mehr Gefahr aus. Die verdiente 2:0-Führung allerdings wurde zu einfach aus der Hand gegeben, auch wenn man nach dem Ausschluss von Christoph Kobleder lange in Unterzahl spielte und in der Nachspielzeit ein möglicher Treffer von Jodel Dossou fälschlicherweise wegen Abseits aberkannt wurde. Die Problematik ist eine andere: Während nämlich die Offensive dank Dossou, der die letzten fünf seiner zwölf Erste-Liga-Treffer allesamt auswärts erzielte, Strafraumstürmer Lucas Barbosa und Einfädler Christopher Drazan funktioniert, hapert es in der Defensive doch an der Ordnung bzw. der Zuordnung.

Schlimmer als das 2:3 könnte aber der Ausfall von Drazan sein. Der 26-Jährige war nach 64 Minuten verletzt vom Platz gehumpelt. Auch gestern noch plagten Drazan Knieschmerzen. Für heute ist eine MR-Untersuchung anberaumt. Nach Ronivaldo (28) einen weiteren Kreativspieler mit Blickrichtung Kapfenberg am Freitag (18.30 Uhr) zu verlieren, wäre ein schwerer Schlag. Bleibt zu hoffen, dass Ersterer zurückkehrt, zumal er einst selbst für die Steirer aktiv war.

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