Yan Stastny beehrt EHC

von Heimo Kofler
Ein neuer und ein ehemaliger Lustenauer im Duell: Yan Stastny prüfte beim WM-Vorrundenspiel 2011 in Kosice zwischen den USA und Österreich Tor­hüter Jürgen Penker. Foto: reuters

Ein neuer und ein ehemaliger Lustenauer im Duell: Yan Stastny prüfte beim WM-Vorrundenspiel 2011 in Kosice zwischen den USA und Österreich Tor­hüter Jürgen Penker. Foto: reuters

Der EHC Lustenau holte sich einen großen Namen in den Kader für die neue Alps League.

Lustenau. (VN-ko) Transfercoup beim EHC Alge Elastic Lustenau. Mit Yan Stastny kommt ein Ex-NHL-Spieler zu den Stickern, der seine Visitenkarte in der großen, weiten Eishockeywelt schon fast überall abgegeben hat. Der 31-jährige Mittelstürmer, in Quebec geboren, ist kanadisch-amerikanischer Doppelstaatsbürger und war für die USA-Auswahl bei drei Weltmeisterschaften und insgesamt 24 Mal international im Einsatz. In der NHL kam er auf 91 Partien (16 Punkte) für Edmonton, Boston und St. Louis, spielte in der AHL 257 Mal (160) und verbuchte bei den DEL-Klubs Nürnberg und Schwenningen 262 Einsätze (203). Weitere Stationen Stastnys waren CSKA Moskau (KHL), Mora (Swe) und zuletzt bei Vitkovice (Tch), verbuchte er in 50 Spielen 14 Punkte. Stastny wurde 2002 von den Boston Bruins in Runde acht als Nummer 259 gedraftet.  

Malgin fädelte Transfer ein

„Der neue Sportdirektor Albert Malgin hat seine Kontakte spielen lassen“, erklärt Präsident Herbert Oberscheider die Transfer-Überraschung. „Sonst wäre so eine Verpflichtung nicht möglich gewesen. Unsere Jungs können von seinem Wissen nur profitieren. Als Spieler füllt er in unserem Team genau jene Position aus, die uns noch gefehlt hat. Yan wird in der Alps League für Aufsehen sorgen und die Fans werden sicherlich sehr viele Freude mit ihm haben.“

Stastnys Bruder Paul (31) ist weiter für St. Louis in der NHL im Einsatz, die Legende in der Familie ist aber Papa Peter (60). 1070 Spiele absolvierte er in der NHL für Quebec, New Jersey und St. Louis, kam auf 1344 Punkte. In den 80er-Jahren war Stastny, der in Quebec auch mit seinen Brüdern Anton (58) und Marian (64) zusammen spielte, nach Wayne Gretzky der punktebeste Spieler.

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