Im Sog der Besten genießen und für die WM in London in Position bringen

Dominik Distelberger verbuchte 2016 in Götzis mit 8175 Punkten persönliche Bestleistung und sorgte als Fünfter für die beste rot-weiß-rote Platzierung beim Hypomeeting seit vielen Jahren. Foto: VN/STiplovsek

Dominik Distelberger verbuchte 2016 in Götzis mit 8175 Punkten persönliche Bestleistung und sorgte als Fünfter für die beste rot-weiß-rote Platzierung beim Hypomeeting seit vielen Jahren. Foto: VN/STiplovsek

Österreich so schlagkräftig wie schon lange nicht beim Hypomeeting vertreten.

Götzis. Ivona Dadic, Sarah Lagger, Debütantin Karin Strametz und Dauerbrenner Dominik Distelberger – man muss lange in der Statistik zurückblicken, um ein so großes und schlagkräftiges rot-weiß-rotes Aufgebot beim Hypomeeting in Götzis zu finden. Besonders Dominik Distelberger zeigt sich vor seinem siebten Antreten am Wochenende im Möslestadion zuversichtlich: „Natürlich ist es in Blickrichtung WM Anfang August noch etwas früh und es gibt in einigen Bereichen bestimmt noch Verbesserungspotenzial. Aber ich fühle mich gut, und sollte sich die Chance ergeben, meine Bestleistung (Anm. 8175 Punkte) aus dem Vorjahr in Götzis anzugreifen, wäre das natürlich cool. Aber ich kann in dieser frühen Phase der Saison mit einem Ergebnis von rund 8000 Punkten auch ganz gut leben“, betont der 27-jährige Oberösterreicher, bereits fix für die WM in London nominiert.

Ebenfalls ihren Startplatz in London fix in der Tasche hat Ivona Dadic. Die 23-Jährige ist nach 2012 und 2016 zum dritten in Götzis dabei, fühlt sich gut, aber noch nicht in Topform: „Die spare ich mir für die WM auf.“

Die noch 17-jährige Sarah Lagger liebäugelt am Wochenende mit dem ersten 6000-Punkte-Wettkampf ihrer Karriere: „Ich bin gut vorbereitet, wegen einer Krankheit habe ich aber auch ein paar Tage pausiert“, sagt die Kärnterin mit der Bestleistung von 5960 Punkten vor dem zweiten Auftritt beim Hypomeeting. „Ich bin nicht mehr so nervös wie im Vorjahr, aber die Anspannung und auch die Vorfreude sind groß.“ Vor allem auf den Weitsprung: „Da habe ich mich wirklich verbessert, ich bin gespannt, wie weit es geht.“ Teneriffa, die Türkei und zuletzt ein Höhentrainingslager in St. Moritz waren die Stationen der Vorbereitung des Schützlings von Ex-Zehnkämpfer Georg Werthner. Die U-20-Weltmeisterin hat in ihrem Saisonfahrplan neben Götzis die Junioren-EM Mitte Juli in Grosseto rot angestrichen: „Da möchte ich in Hochform sein.“

Einfach genießen und im Sog der Besten der Besten ihre Höchstleistungen abrufen will Debütantin Karin Strametz. „Ich war einmal als Zuseherin hier, und jetzt dabei zu sein, ist einfach nur ein Traum für mich“, betont die 19-Jährige, 2016 Siebte der U-20-WM.

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