„Sturm ist nach dem 1:0 über uns drübermarschiert“

von Peter Klimkeit

Altacher Spieler nach der Niederlage in Graz (1:3) durchaus selbstkritisch.

Graz. Die Tabellenführung wollte man sich zurückholen, umso schmerzhafter ist die Niederlage. Es war ein Duell auf Augenhöhe, in dem beide Mannschaften der Hitze trotzten und Tempo-Fußball zeigten. „Die zwei Halbzeiten sind nicht vergleichbar“, meinte danach Philipp Netzer. Für den SCRA-Kapitän hat am Ende nur die Präzision gefehlt. „Wir haben zu einem blöden Zeitpunkt den Ausgleich erhalten. Ein 1:0 zur Pause hätte uns in die Karten gespielt.“ Netzer stand in einer sehr aggressiv geführten ersten Halbzeit nach einem Zwischenfall mit Osagie Bright Edomwonyi ungewollt im Mittelpunkt. Sein Tritt gegen den Knöchel des Sturm-Angreifers aber sei niemals aus Absicht, sondern in der Hektik passiert. „Im Spiel konzentriert man sich auf den Ball, will den Ball spielen und läuft dann auch dorhin, wo der Fuß hinsoll.“ Außerdem, so Netzer weiter, sei es ein Duell um die Tabellenführung gewesen und da sei eine „gewisse Härte“ normal.

Zu wenig selbstsicher

Für Andreas Lienhart ist der Rückfall nach dem Führungstreffer nicht wirklich erklärbar. „Da ist Sturm einfach über uns drübermarschiert“, meinte der 30-Jährige und beklagte, dass man sich die Schneid abkaufen hätte lassen. „Wir hätten mit dem 1:0 im Rücken wirklich viel selbstsicherer und ruhiger auftreten müssen.“ Dennoch: Die besseren Torchancen sah er auf eigener Seite, denn Sturm habe vor allem von „unseren Eigenfehlern profitiert“.

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