Kommentar

Christian Adam

Fix ist nur, dass nichts fix ist

Worst-Case-Szenario in Grödig. Am Morgen informiert, dann waren rund 40 Personen – Büromitarbeiter und Fußballer sowie Trainerstaff – den Job los. Der Blick auf den ehemaligen Profikader erscheint nun wie ein „Duty-Free“-Laden. Gut 20 Spieler sind ablösefrei auf dem Markt, die Gerüchteküche brodelt: Pascal Itter (21) zu Wacker Innsbruck, Reagy Ofosu (24) angeblich zu St. Gallen und hinter Valentin Grubeck (21) soll BW Linz her sein. Und Altach? Da hält man es wie in der Vergangenheit: Nichts sagen, am liebsten schweigen. Dabei gäbe es vielleicht durchaus interessante Namen. Dazu darf man Sandro Djuric oder Roman Kerschbaum zählen – beide 22 Jahre, Mittelfeldspieler und Österreicher.

Dass sich Grödigs Manager bei seinem Rückzug aus dem Profifußball Gedanken über eine Ligareform macht, mag verwunderlich sein. Dass er aber eine Rückstufung in die Regionalliga als mögliches Sprungbrett zurück in den bezahlten Fußball anstrebt, darf als durchaus dreist empfunden werden. Anders ist seine Aussage – „Was in den nächsten Jahren sein wird, ist unklar. Wir schauen einmal, was die Reform bringt. Vielleicht wollen wir wieder einmal angreifen“ – nicht zu deuten. Ganz nach dem Motto: Angriff ist gut, am liebsten aus der Westliga.

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