Tagebuch. Matthias Brändle vom Giro d’Italia

Die Leiden unseres Sprinters in den Bergen

Matthias Brändle
Matthias Brändle

foligno. Am Mittwoch und Donnerstag habe ich mich in den Dienst meines Teamkollegen, Sprinter Matteo Pelucchi, gestellt. Er tat sich an den Anstiegen äußerst schwer und ich ließ mich zu ihm hinter das Feld zurückfallen, um ihn zu begleiten und ihm Windschatten zu geben. Unser Rückstand auf das Peloton stieg an den Anstiegen an, aber abwärts konnte ich seine Abfahrtskünste bewundern. Wir schafften es, auf einer 20 Kilometer langen Abfahrt 2:30 Minuten aufzuholen. Am letzten 18 Kilometer langen Berg vor dem Ziel ließ mich Pelucchi dann ziehen, er konnte nicht mehr. Ich musste Gas geben, um das Zeitlimit von 26 Minuten Rückstand auf den Sieger zu schaffen. Pelucchi schied am Donnerstag leider aus dem Rennen aus. Zwei Tage harte Arbeit von uns beiden umsonst. Auch das ist Radsport.

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