Eine Niederlage, die Thiem weh tut

Dominic Thiem packt ein Tennis-Kunststück aus.
Dominic Thiem packt ein Tennis-Kunststück aus.

In München ist für das Tennis-Ass die Serie in Entscheidungssätzen gerissen.

München. Mit einer 14:0-Siegesbilanz in Entscheidungssätzen in diesem Jahr war Dominic Thiem in sein siebtes Endspiel auf der ATP-Tour gegangen. Im 15. Match im Finale von München ist diese Serie zu Ende gegangen. Thiem verpasste seinen sechsten Titel auf der Tour und unterlag Philipp Kohlschreiber nach 2:32 Stunden hauchdünn mit 6:7(7), 6:4, 6:7(4).

Der 22-Jährige kämpfte sich trotz eines 2:5-Rückstandes im entscheidenden Satz noch einmal zurück und wehrte bei 4:5 und 15:40 zwei Matchbälle ab. Thiem erreichte noch das Tiebreak, musste sich aber auch im zweiten Aufeinandertreffen dem zehn Jahre älteren Kohlschreiber beugen. „Gratuliere, Kohli. Es war ein sehr spannendes Finale, auch für die Zuschauer. Auch wenn das natürlich schwer zu sagen ist, denn die Niederlage ist extrem schmerzhaft“, sagte Thiem noch auf der Anlage. „Ich werde mit sehr positiven Erinnerungen nach Madrid kommen.“

Natürlich hätte Thiem, der neben dem Siegerscheck auch ein BMW Cabrio gewonnen hätte, vor allem seiner Mutter gerne einen Titel zum 44. Geburtstag am „Tag der Arbeit“ geschenkt. „Ja, sicher“, meinte er lachend und fügte hinzu, „aber ich glaube, sie hat mich trotzdem gern.“

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