Dornbirn steht im Blickfeld

von thomas knobel
Aaron Kircher steht den Dornbirnern heute gegen St. Johann/Pongau zur Verfügung. Bild: Stiplovsek
Aaron Kircher steht den Dornbirnern heute gegen St. Johann/Pongau zur Verfügung. Bild: Stiplovsek

Nach den Ausschreitungen im ÖFB-Cup werden die Salzburg-Fans heute genau beobachtet.

fussball. Die Ausschreitungen im ÖFB-Cup zwischen Fans von Austria Salzburg und Sturm Graz sind noch in bester Erinnerung, und so stehen die Anhänger des Tabellenführers in der Regionalliga West heute (16 Uhr) in Dornbirn besonders im Blickpunkt. Rund 200 Salzburger Fans werden auf der Birkenwiese erwartet – die Polizei und der Ordnerdienst sind deshalb verstärkt worden. Dornbirn-Präsident Arnold Streitler ist bemüht, im Vorfeld des Hochsicherheitspiels die Wogen zu glätten. „Wir sehen die Salzburg-Fans als Bereicherung im Stadion und werden sie deshalb als Freunde begrüßen und behandeln. Bislang gab es auch noch nie irgendwelche Beanstandungen.“ Von Seite der Austria Salzburg betont Klubchef Walter Windischbauer: „Es werden mit Sicherheit keine Chaoten nach Vorarlberg mitreisen.“ Sportlich ist die Austria mit den beiden Vorarlbergern Lukas Katnik und Elias Kircher in dieser Saison für die Gegner bislang unantastbar. Lediglich Höchst gelang gegen den Leader ein Punktgewinn. „Wir wollen die Ersten sein, die Salzburg knacken“, gibt sich FCD-Trainer Peter Jakubec optimistisch. Vor allem durch die Rückkehr von Franco Joppi und Pascal Breitenberger erhofft er sich im Mittelfeld mehr Stabilität.

Das Schlusslicht und seine Sorgen

In Hard treffen die Hausherren heute (16) im Ländle-Duell auf die Amateure aus Altach. Die Personalprobleme bei den Gastgebern gehören schon zum Fußballalltag in Hard. Auch das Selbstvertrauen der Spieler hat zuletzt gelitten. Kein Wunder, angesichts der Tatsache, dass man schon acht Spiele in Folge ohne Sieg ist. Zudem warten Kapitän Markus Grabherr und Co. nun schon 408 Minuten auf einen Torerfolg. Auch bei den Gästen aus dem Rheindorf ist nach dem jüngsten Negativlauf Demut angesagt. „Wir müssen richtig aufpassen, dass wir nicht in den Abstiegsstrudel hineingezogen werden.“ Neben Kapitän Bachstein fehlen noch Sonder­egger, Rafinha und Thurner.

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