Bozen bleibt Wackelkandidat

von Heimo Kofler

Kein Trainer, keine Legionäre – beim EBEL-Champion fehlt es an allen Ecken und Enden.

eishockey. (VN-ko) Das Problem-Mail des HC Bozen schreckte die Verantwortlichen im Eishockey auf. Die Südtiroler kämpfen mit finanziellen Problemen – die Altlasten drücken schwer, für die neue Mannschaft sucht man verzweifelt finanzkräftige Partner. Zumal man im Hinblick auf die Champions League besser aufgestellt sein muss als in der vergangenen Saison. Schafft es Bozen nicht, wird als Bozen-Nachrücker in der Erste Bank Liga immer wieder Mailand genannt. Und in der Champions League? Da wird es so oder so knapp: In der Gruppe F muss Bozen am 22. August in Turku (Fin), zwei Tage später in Linköping, antreten. Schafft es Bozen nicht, würde Linz nachrücken. Die Black Wings werden aber ablehnen: Der Hallenumbau ist in vollem Gange, ein Ersatz-Schauplatz wäre ein Minusgeschäft.

Nächster Kandidat wäre dann Dornbirn: „Uns hat noch keiner gefragt“, sagt Manager Alexander Kutzer. „Ich habe keine Ahnung, ob wir die CHL-Auflagen erfüllen könnten. Aber die Firma Herburger wäre auf jeden Fall bereit, die Reisen zu organisieren . . .“

Nichts Neues in der Inter National League: Eppan und Gröden steigen aus, Neumarkt und Kaltern wollen bleiben. Ligasprecher Christian Gross ist enttäuscht: „Der Vertrag läuft bis 2015/16 – und die Liga war sehr gut.“

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