Dauerbrenner Baldauf hat das Finale im Visier

Marco Baldauf will bei seiner 14. EM zum zweiten Mal in seiner Karriere das Reckfinale der besten Acht erreichen. Foto: VTS
Marco Baldauf will bei seiner 14. EM zum zweiten Mal in seiner Karriere das Reckfinale der besten Acht erreichen. Foto: VTS

Vier Ländle-Kunstturner für die EM ­nominiert – ein Junior kommt noch dazu.

Kunstturnen. (VN-jd) Im Anschluss an die 31. Europameisterschaften der Kunstturnerinnen (14. bis 18. Mai) werden in Sofia vom 21. bis 25. Mai die kontinentalen Titelkämpfe der Männer und Junioren ausgetragen. So wie bei den Frauen, wo aus heimischer Sicht Elisa Hämmerle, Katharina Fa, Olivia Jochum (alle Elite) bzw. Ceyda Sirbu (Juniorinnen) nominiert wurden, stellt Vorarlberg das Gros an Startern beim Championat des starken Geschlechts in Bulgarien. Wie alle zwei Jahre steht diesmal der Mannschaftsbewerb – anstelle des Einzelmehrkampfs in den ungeraden Jahren – im Mittelpunkt der Titelkämpfe. Trotz des verletzungsbedingten Ausfalls von Olympiateilnehmer Fabian Leimlehner will ÖFT-Sportdirektor Dieter Egermann den klaren Aufwärtstrend der letzten Jahre nicht abreißen lassen. „Wir wollen uns weiter steigern, zumindest die Platzierung halten.“ 2012 erreichten die ÖFT-Männer mit Rang 13 die bislang beste Platzierung. Davor gab es einen 14. Rang (2010), zwei Mal Platz 20 (2008 und 2006) bzw. Position 24. (2004).

Schwierigkeit gesteigert

Das höchste Ziel setzt sich Marco Baldauf. Der 34-jährige Dornbirner möchte bei seiner 14. Europameisterschaft zum zweiten Mal nach 2012 das Reckfinale der besten Acht erreichen. Der 32-fache Staatsmeister hat bereits die EM-Plätze 6 (2012), 9 (2008), 10 (2010), 13 (2011) am Reck zu Buche stehen. Mit seiner erneut in der Schwierigkeit aufgestockten Kürübung ­sollte das ambitionierte Ziel bei optimalem Gelingen erreichbar sein. Baldauf zeigt jetzt zusätzlich das Kolman-Flugelement, einen Doppelsalto mit Schraube über die Stange.

Zum fünften Mal in Folge bei einer EM dabei sein wird Matthias Schwab. Der 23 Jahre alt werdende Athlet des SG Götzis gilt als Allrounder, der mit Routine wertvolle Punkte für das Team holen kann.

Zum zweiten Mal in der Männerklasse bei einer EM dabei ist Michael Fußenegger. Der 20-jährige Hohenemser, so wie Schwab HSLZ-Sportsoldat, stellte im März beim Turnier der Meister in Cottbus seine Klasse eindrucksvoll unter Beweis. Bei seinem ersten Weltcupstart im Sprungbewerb qualifizierte sich Fußenegger mit 14,416 Punkten als Achter für das Finale. Dort zeigte er einen Überschlag mit Doppelsalto „Roche“, gefolgt von einem Tsukahara mit Doppelschraube und verbesserte sich mit 14,525 Punkten auf Rang fünf.

Trio kämpft um letzten Platz

Komplettiert wird das Ländle-Aufgebot in Sofia durch Florian Braitsch. Der 17-Jährige von der TS Wolfurt ist in der Juniorenklasse zum zweiten Mal bei einer EM dabei. Zielvorgabe für das ÖFT-Nachwuchsteam ist die Egalisierung der besten rot-weiß-roten EM-Platzierung, Rang 15 vor vier Jahren.

Während Braitsch fix nominiert ist, ist ein Platz im Juniorenteam noch offen. Kandidanten dafür sind die Zwillinge David und Dirk Kathan (17) von der TS Höchst bzw. Paul Hagen (15) von der TS Lustenau.

Matthias Schwab hat Baku fest im Visier. Foto: privat
Matthias Schwab hat Baku fest im Visier. Foto: privat
Florian Braitsch ist bei den Junioren dabei. Foto: gepa
Florian Braitsch ist bei den Junioren dabei. Foto: gepa
Michael Fußenegger ist nach 2013 zum zweiten Mal bei kontinentalen Titelkämpfen im Einsatz. Foto: schwämmle
Michael Fußenegger ist nach 2013 zum zweiten Mal bei kontinentalen Titelkämpfen im Einsatz. Foto: schwämmle
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