Erste Hürden geschafft

von Heimo Kofler
Japan-Stürmer Masahito Nishiwaki in der Zange – Stefan Bacher, Konstantin Komarek, Bernhard Starkbaum und Florian Mühlstein verteidigen. Foto: gepa
Japan-Stürmer Masahito Nishiwaki in der Zange – Stefan Bacher, Konstantin Komarek, Bernhard Starkbaum und Florian Mühlstein verteidigen. Foto: gepa

Die Eishockey-Auswahl führt bei der WM in Südkorea nach zwei Spielen die Tabelle an.

eishockey. (VN) Österreichs Eishockey-Nationalteam hat bei der WM der Division 1A (B-WM) im südkoreanischen Goyang die ersten Hürden geschafft. Im Startspiel feierte das Team von Manny Viveiros einen 3:2-Erfolg nach Verlängerung gegen die Ukraine, Japan wurde mit 4:1 besiegt. Morgen wartet mit Hausherr Südkorea eine lösbare Aufgabe, gegen Ungarn (Donnerstag) und Slowenien (Samstag) geht es dann um einen von zwei Aufstiegsplätzen für die A-WM 2015.

Salzburg-Verteidiger Dominique Heinrich brachte Österreich zwei Mal im Powerplay in Führung (10., 13.), Blagy (11.) und Materuchin (33.) gelang zwei Mal der Ausgleich. In der Verlängerung sorgte Brian Lebler nach 1:34 Minuten im Überzahlspiel für die Entscheidung. gegen Japan tat sich Österreich lange schwer. Die Asiaten gingen durch Yamashita früh in Führung (6.), die Stefan Geier in der 26. Minute egalisierte. Im Schlussdrittel sorgten Thomas Hundertpfund (45.) und Mario Altmann im Powerplay (48.) für die Vorentscheidung. Brian Lebler fixierte in der 59. Minute mit einem Schuss ins leere Tor den Endstand. Torhüter Bernhard Starkbaum parierte in der 38. Minute einen Penalty von Tanaka.

Gut gearbeitet

„Die Mannschaft war sehr diszipliniert“, lobte Viveiros. „Japan hat gezeigt, dass sie eine gute Mannschaft haben. Wir haben im richtigen Moment die Tore erzielt. Die Spieler haben sehr gut als Team zusammengearbeitet und viele Schüsse geblockt.“ Kapitän Thomas Koch atmete durch: „Es war von Beginn an ein harter Fight für uns. Das 0:1 war vielleicht ein kleiner Dämpfer, aber zugleich auch ein Weckruf für die Mannschaft. Durch den Rückstand sind wir noch enger zusammengerückt. Wir haben nicht aufgegeben und am Ende auch verdient gewonnen.“

Vorarlberg ist beim Turnier nur durch Torhüter Rene Swette und den bei Dornbirn unter Vertrag stehenden Niki Petrik aktiv vertreten. Weil Viveiros Verteidiger Stefan Bacher nachnominiert hatte, ist der WM-Kader damit komplett. Goalie David Kickert sowie die Ländle-Stürmer Manuel Ganahl und Kevin Puschnik werden in Südkorea nicht zum Einsatz kommen. Was besonders im Fall von Ganahl erstaunt: Der Montafoner war in der Erste-Bank-Liga mit 17 Treffern einer der besten österreichischen Torschützen.

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