Frischer Wind im Tennisverband

von jochen dünser
Die VTV-Führungsriege (v. l.): Wolfgang Hämmerle, Christian Keck, Helmut Aichholzer, Roumi Katzarova, Birgit Schobel, Gottfried Schröckenfuchs, Philipp Werner, Sabine Proyer, Stefan Bildstein und Evelyn Nenning. Foto: vtv
Die VTV-Führungsriege (v. l.): Wolfgang Hämmerle, Christian Keck, Helmut Aichholzer, Roumi Katzarova, Birgit Schobel, Gottfried Schröckenfuchs, Philipp Werner, Sabine Proyer, Stefan Bildstein und Evelyn Nenning. Foto: vtv

Präsident Gottfried Schröckenfuchs setzt in seiner fünften Periode weiter auf die Jugend.

Tennis. „Ich freue mich über das geschenkte Vertrauen und werde weiter mit Saft und Kraft meine Agenden als Präsident verfolgen“ – mit diesen Worten bedankte sich Gottfried Schröckenfuchs bei der 60. Jahreshauptversammlung des Vorarlberger Tennisverbands (VTV) für seine Wiederwahl zum Präsidenten. Der 67-jährige Bregenzer, der seit 2004 die Geschicke des mit rund 10.000 Mitgliedern drittgrößten Sportfachverbandes Vorarlbergs lenkt, erhielt erneut ohne Gegenstimme und Enthaltung das Vertrauen und geht mit großem Elan in seine fünfte Amtsperiode.

Als eine der Kernaufgaben nennt Schröckenfuchs die Weiterentwicklung des seit vier Jahren in Dornbirn (für die internationalen und nationalen Spieler) bzw. Götzis (für den Nachwuchs) beheimateten VTV-Campus. „Mit der Bestellung von Evelyn Nenning zur Geschäftsführerin im operativen Geschäft und von Joachim Kretz als Landestrainer, meiner Meinung nach zwei absolute Fachleute, haben wir professionelle Strukturen geschaffen. Doch das Pflänzchen wächst und wächst und bedarf täglich einer Pflege“, betont Schröckenfuchs.

Daneben legt der Präsident höchsten Wert darauf, dass der Nachwuchs mit dem höchstmöglichen Einsatz gefördert wird und das Service-Angebot für Vereine und Trainer immer weiter verbessert wird. „Dass die Jugend unsere Zukunft ist, soll beim Tennisverband nicht nur ein imageträchtiger Slogan sein. Wir werden unsere Vorhaben vehement weiter verfolgen. Die fast wöchentlich stattfindenden Colorball-Turniere im ganzen Land sind der beste Beweis dafür, dass wir uns unermüdlich um die Entwicklung und Förderung der jüngsten Tennisspieler in Vorarlberg kümmern“, betont Schröckenfuchs.

Stolz ist der Präsident auch darauf, dass es ihm für seine letzte Amtsperiode gelungen ist, zahlreiche junge Funktionäre zu begeistern. U. a. übernahmen Birgit Schobel und Philipp Werner das Amt der Vizepräsidenten und Stefan Bildstein ist neuer Sportwart. „Sie bringen viel Erfahrung mit und verkörpern die nächste Generation, die einmal den Verband führen wird. Ich bin sehr froh und glücklich über den frischen Wind im Vorstand und freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihnen.“

Die Tatsache, dass Vorarlberg aktuell keine Mannschaft in der Bundesliga stellt, bezeichnet Schröckenfuchs als kein Manko: „In meinen Augen liegt dies in der Kompetenz der Vereine und nicht beim Verband. Unsere Strategie ist auf die Arbeit mit der Jugend ausgerichtet.“

Ehrungen und Abschiede

Im Rahmen der Vollversammlung wurde Michael Rauth, von Schröckenfuchs als „Mister Tennis Vorarlberg“ bezeichnet, für seine Arbeit im VTV in den letzten 40 Jahren die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Rauth war neben seiner Tätigkeit als sportlicher Leiter maßgeblich am Aufbau der Geschäftsstelle und der Gründung des Leistungszentrums verantwortlich. Ein weiterer Eckpfeiler in der Arbeit von Rauth war die Einführung der Schnuppertennisaktion. Daneben erhielten mit Juliane Pösel und Manfred Schnetzer zwei langjährige VTV-Vorstandsmitglieder das goldene Ehrenzeichen überreicht.

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