Zukunft hat bereits begonnen

von Christian Adam
Lustenaus Spieler wollen heute den sechsten Saison-Heimsieg einfahren. Foto: gepa
Lustenaus Spieler wollen heute den sechsten Saison-Heimsieg einfahren. Foto: gepa

Austria Lustenau will heute (18.30 Uhr) Gegner Parndorf in die Schranken weisen.

Fussball. Mit der Rückkehr auf die Siegesstraße sind bei der Austria auch die Planungen für die Zukunft wieder in sichereres Fahrwasser geraten. Besonders Trainer Helgi Kolvidsson versucht die Puzzlesteine für die Zukunft zusammenzustellen. Dazu gehören für den 42-jährigen Isländer mögliche Veränderungen in der Trainingssteuerung ebenso wie personelle Umwälzungen und vor allem infrastrukturelle Verbesserungen. „Eine enorm wichtige Sache, aber das ist ja auch in jedem anderen Betrieb so“, spricht Kolvidsson seine gedanklichen Zukunfts-Planungen aus. In Sachen Infrastruktur legt er dann noch ein wenig nach: „Selbst die Großen wie Bayern mit Klinsmann, Hoffenheim, Arsenal oder auch Salzburg haben infrastrukturell immer den nächsten Schritt gemacht.“

In Sachen Personal will und kann der Coach derzeit noch nicht allzu viel sagen, sind es doch einige Kaderspieler, deren Verträge auslaufen. Diesbezüglich ist nun der Verein am Zug, seine Vorgaben hat er dem Präsidenten bereits übermittelt. Konkret sind es fünf Verträge, die im Sommer auslaufen und über deren Verlängerung Gespräche anstehen. Dabei handelt es sich um so wichtige Stammkräfte wie Patrick Salomon (25), Marcel Schreter (32), Pius Grabher (20) oder Dominic Pürcher (25), aber auch um Neuerwerbung José-Alex Mem-Ikeng (26). Eine Personalie hat sich in den letzten Tagen erledigt. Neben dem Chefcoach wird auch Kotrainer Hakan Karaosman (41) dem Verein ein weiteres Jahr erhalten bleiben. All das zeigt, dass für den Jubilar Austria Lustenau (100 Jahre) in den kommenden Wochen wichtige Entscheidungen anstehen, auch wenn sportlich der Zug in Richtung Meistertitel abgefahren scheint.

Austria setzt auf Aktivität

Gegner im 13. Saison-Heimspiel ist Aufsteiger Parndorf. Im Herbst hatte man sich beim 2:1-Sieg nicht leicht getan. Das soll heute (18.30 Uhr) anders werden. Dabei baut er vor allem auf die Tugenden, die die Mannschaft zuletzt beim Sieg bei der Vienna (1:0) an den Tag gelegt hat. Kompaktes Verschieben und den Ball in den eigenen Reihen zirkulieren lassen. Mit dem Heimvorteil im Rücken sollen in der Offensive noch einige Akzente mehr gesetzt werden. Ein wichtiger Faktor in diesen Überlegungen ist Mem-Ikeng, der neben seinen defensiven Fähigkeiten nun auch das Angriffsspiel der Austria vermehrt ankurbeln soll. „Wir wollen aktiv sein, ohne dabei die Räume für den Gegner zu öffnen“, bringt es Kolvidsson mit Blickrichtung Parndorf auf den Punkt. Zumal er einen kampf- und lauf-

starken Gegner erwartet,

dessen Angriffsspiel wohl auf Zweimetermann

Tomas Horvath (26) zugeschnitten ist.

José-Alex Mem-Ikeng soll sich vermehrt in die Angriffe der Lustenauer einschalten.
Foto: gepa
José-Alex Mem-Ikeng soll sich vermehrt in die Angriffe der Lustenauer einschalten. Foto: gepa

Wir wollen an die Sachen anknüpfen, die zuletzt gut funktioniert haben – etwa der viele Ballbesitz.

Helgi Kolvidsson
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