Susie Wolff fuhr F-1-Test

Neue Erfahrung: Susie Wolff durfte in Silverstone in das Williams-Formel-1-Auto einsteigen. Foto: GEPA
Neue Erfahrung: Susie Wolff durfte in Silverstone in das Williams-Formel-1-Auto einsteigen. Foto: GEPA

Schottin durfte in Silverstone den Williams-Boliden ausprobieren.

FORMEL !. Mit dem Stern der schwer verunglückten Kollegin Maria de Villota auf dem Helm hat Susie Wolff als zweite Frau in diesem Jahr eine Testfahrt in einem Formel-1-Auto absolviert. Die 29-jährige Schottin, DTM-Pilotin bei Mercedes und Ehefrau von Williams-Teilhaber Toto Wolff, drehte in Silverstone ihre Runden. „Ich hatte Marias Stern auf meinem Helm, und ich habe ihn mit Stolz getragen. Ohne Zweifel bin ich für uns beide gefahren“, sagte die schon unter ihrem Mädchennamen Susie Stoddart bekannte Rennfahrerin: „Maria ist eine unglaubliche Frau, eine In­spiration. Wir hatten vor einigen Wochen Kontakt und sie hat mich gebeten, uns beide zu präsentieren.“ Die Spanierin de Villota hatte bei einem Unfall bei Testfahrten für das Team Marussia am 3. Juli ein Auge verloren. Letzte Frau in einem Formel-1-Rennen war die Italienerin Giovanna Amati 1992 bei Brabham.

Formel-1-Boss Bernie Eccle­stone freute sich schon im Vorfeld über das Engagement von Wolff. „Wenn Susie im Auto genauso schnell ist wie sie außerhalb des Autos gut aussieht, dann ist sie eine Bereicherung für jedes Team“, sagte der 81 Jahre alte Brite: „Dazu ist sie auch noch sehr intelligent. Ich freue mich darauf, sie in der Formel 1 zu haben.“ In der DTM steht Susie Wolff bereits seit sieben Jahren ihren Mann. Williams soll sie sowohl im Simulator als auch später bei Aerodynamik-Tests unterstützen.

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