3 Fragen – 3 Antworten

„Nachwuchs und die zweite Liga kommen zu kurz“

von Heimo Kofler
Gerold Konzett
Gerold Konzett

eishockey. (VN-ko) Der Österreichische Eishockeyverband bestätigte bei seiner Generalversammlung in Linz den bisherigen Vorstand mit Präsident Dieter Kalt. Gerold Konzett vertrat den Vorarlberger Landesverband.

Wie ergiebig war die Generalversammlung aus Vorarlberger Sicht?

konzett: Als kleiner Verband kann man leider wenig bewirken. Ich wollte mit Dornbirns Alexander Kutzer die geplanten Statutenänderungen, die geänderte Stimmverhältnisse vorsehen, zu Fall bringen. Das ist uns leider nicht gelungen. So wurde der Vorstand verkleinert, es gibt aber nicht einmal einen Verantwortlichen für den Nachwuchs. Und jetzt ist es ein Greisenvorstand.

Dieter Kalt und sein Vorstand wurden wieder gewählt. Seit
16 Jahren wird der Eishockeyverband praktisch von den­selben Personen regiert. Sind da Sesselkleber am Werk?

konzett: Das kann man so sagen. Einigen Leuten im Vorstand ist es wichtig, da und dort hinzureisen. Dass man sich aber tiefer greifend mit den Problemen des Eishockeys befasst, dieses Gefühl habe ich nicht. Wir haben mit unserem Stimmverhalten ein wenig dagegenhalten können. Die Widerstände hat man zähneknirschend zur Kenntnis genommen. Und versprochen, sich darum zu kümmern.

Was soll sich ändern?

Konzett: Der neue Sportdirektor Alpo Suhonen hat zwar ein Konzept vorgestellt. Der Verband ist aber zu sehr auf die EBEL- und die U-20-Liga fokussiert. Für den Nachwuchs, die zweite Liga, den Unterbau, hat man nichts übrig. Mir kommt das so vor, als würde man beim Hausbau mit dem Dach beginnen.

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