„Joker“ Erdal Yabantas lässt den Tabellenführer aus Bizau jubeln

von thomas knobel
Manuel Palkovich stemmt sich mit seinem Körper gegen den Ball und Eggs Philipp Hagspiel.
Fotos: vn/Lerch
Manuel Palkovich stemmt sich mit seinem Körper gegen den Ball und Eggs Philipp Hagspiel. Fotos: vn/Lerch

FC Bizau gewinnt das Wälder Derby beim FC Egg vor 1500 begeisterten Fans mit 2:1 Toren.

vorarlbergliga. Vor knapp zwei Jahren hat der FC Bizau bei seinem ersten Meistertitel in der Vorarlbergliga noch auf einen Aufstieg in die Westliga verzichtet. Spätestens nach dem 2:1-Auswärtssieg im Wälder-Nachbarschaftsduell in Egg vor 1500 Fans müssen sich die Verantwortlichen rund um Langzeitobmann Josef „Mofa“ Greber wieder ernsthaft Gedanken über den Aufstieg in die Drittklassigkeit machen.

Egg vergibt viele Chancen

Trotz des Fehlens von sechs Stammspielern gewann Bizau endlich wieder ein Prestigeduell im Bregenzerwald gegen den FC Egg. Nach mehr als vierjähriger Pause gab es im emotionsgeladenen Derby wieder einen Sieger. Ausgerechnet Einwechselspieler Erdal Yabantas (81.) erzielte mit einer schönen Direktabnahme zehn Minuten vor dem Schlusspfiff das Goldtor. Allerdings hatten sich die Egger diese Niederlage selbst zuzuschreiben: Denn eine alte Fußballweisheit besagt: Wenn man die Tore nicht schießt, bekommt man diese eben postwendend. Die Hausherren vergaben nach dem 1:1-Ausgleich durch Philipp Hagspiel per verwandelten Handelfmeter eine Reihe von Topchancen. Das ehemalige Egg-Urgestein Klemens Metzler sorgte zuvor mit einem „Knaller“ für die Bizauer Führung (26.).

Die stabilste Abwehr

Zwei Runden lang führt Bizau nun die Tabelle an, ist die Torfabrik dieser Spielklasse und stellt die stabilste Abwehr. Sechzehn Punkte aus den letzten acht Partien holte das Team um Spielertrainer Dominik Helbock und Kotrainer Alex Schwärzler. Doch für das gesteckte Ziel, nämlich den Herbstmeistertitel, wartet noch ein hartes Stück Arbeit auf die Bizauer – denn die Viktoria, Höchst, Bludenz und Alberschwende warten noch auf die Wälder.

Rene Schedler (l.) gegen Philipp Hagspiel.
Rene Schedler (l.) gegen Philipp Hagspiel.
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