Stuttgarts Labbadia mit der nächsten Wutrede

Unter der Gürtellinie? Bruno Labbadia fühlt sich von der deutschen ­Presse nicht korrekt behandelt. Foto: epa
Unter der Gürtellinie? Bruno Labbadia fühlt sich von der deutschen ­Presse nicht korrekt behandelt. Foto: epa

Der VfB-Trainer tätigte einen Rundumschlag gegen seine Kritiker.

Fussball. Sie haben schon eine gewisse Tradition, die Wutreden im deutschen Fußball. So gesehen ist Stuttgart-Trainer Bruno Labbadia kein Einzelfall. Von Bayern-Coach Giovanni Trapattoni (1998: „Ein Trainer ist nicht ein Idiot . . . Was erlauben diese Struuuunz“), über Rudi Völler als DFB-Teamchef (2003: „Delling, das ist eine Sauerei, was der sagt“), Wolfsburg-Coach Klaus Augenthaler und seine 42-Sekunden-Pressekonferenz bis hin zu Joachim Löw (2012 auf der ersten PK nach der EURO). Nun war es der VfB-Coach, der vorallem die mediale Berichterstattung heftig kritisierte. „Gehe ich einen schweren Weg, wie ihn der VfB Stuttgart gehen muss, mit? Oder sage ich: am Arsch geleckt“, polterte Labbadia (46). Anlass für den Auftritt war auch der Austausch des österreichischen Talents Raphael Holzhauser in der 77. Minute. Für den 19-Jährigen, der offenbar angeschlagen war, kam der von den Fans ungeliebte Zdravko Kuzmanovic. „Bruno raus“-Rufe ertönten.

„Raphael Holzhauser wäre nicht mehr hier im Verein, wenn ich vor ein paar Wochen nicht das Veto gegen eine Ausleihe eingelegt hätte“, sagte Labbadia danach. Der „schreibenden Zunft“ warf er auch deshalb vor, „absolute Unwahrheiten“ verbreitet zu haben, die „unter der Gürtellinie“ waren. Die Zuschauer seien gegen ihn aufgewiegelt worden.

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