Einen verpflichtenden Zivildienst würden die meisten gutheißen

von Thomas Matt
Vor allem im Sozialbereich sind Zivis gefragt. Foto: VN/Steurer
Vor allem im Sozialbereich sind Zivis gefragt. Foto: VN/Steurer

Bregenz. (VN-tm) Sollte die Wehrpflicht abgeschafft werden, dann will das Gros der Vorarlberger die jungen Menschen nicht gänzlich aus der staatsbürgerlichen Pflicht entlassen. 54 Prozent der Befragten würden sich für diesen Fall wünschen, dass ein verpflichtender Zivildienst eingeführt wird. Unentschlossen ist in dieser Frage nur jeder Zwanzigste.

Auch die Anhänger der Parteien sind sich in dieser Frage mit einem leichten ÖVP-Grün-Gefälle erstaunlich einig, Männer und Frauen auch. Die Akzeptanz für einen verpflichtenden Zivildienst nimmt mit den Jahren zu. Nur 35 Prozent der Vorarlberger unter 29 Jahren wollen eine Verpflichtung zum Zivildienst eingehen. Bei den über 60-Jährigen liegt die Akzeptanz bei 64 Prozent.

Auch für Frauen? „Jein“

Soll dieser Zivildienst von Frauen und Männern gleichermaßen abgeleistet werden? Das fänden 52 Prozent der Männer als einen Akt ausgleichender Gerechtigkeit ganz in Ordnung, aber nur 38 Prozent der Frauen möchten den verpflichtenden Zivildienst für beide Geschlechter verankert wissen. Interessant ein Blick in die Reihen der Parteien: Dort befürworten 42 Prozent der ÖVP-Wähler und der Parteigänger von FPÖ und BZÖ den verpflichtenden Zivildienst für Frauen, der Wert klettert in den Reihen der SPÖ auf 48 Prozent und bei den Grünen auf 52 Prozent.

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