Sprung für die Wissenschaft

Roswell. Der 43-jährige Salzburger bringt mit seinem Sprung wichtige Daten für die Wissenschaft mit. Baumgartners Geschwindigkeit, sein Zustand, Körpertemperatur, die Mach-Zahl sollen während des Falls am Donnerstag erhoben werden.

Durch die Schallmauer

Aufzeichnungsgeräte, die an seiner Brust platziert werden, sammeln während des Falls neueste Daten. „Wir haben bisher nur Daten von Menschen, die in einem Flugzeug die Schallmauer durchbrochen haben“, hofft der Leiter des „Red Bull Stratos“-Ärzteteams, Jonathan Clark, dass sich das mit dem Sprung ändert. Man erarbeite seit geraumer Zeit Ausstiegsszenarien für Raumfahrer in Notfällen. Auch für Weltraumtouristen könnten die umfangreichen neuen Informationen interessant sein. An den Daten durch den Aufzeichnungsgurt ist besonders die NASA interessiert, weil sie mit älteren Systemen arbeitet. „Was wir hier tun, ist nicht einfach einen Rekord zu brechen“, so Clark. „Es ist ein Anfang.“ Für den Mediziner ist bei 120.000 Fuß (rund 36 Kilometer) noch lange nicht Schluss. „Das glaube ich nicht“, sagte der Experte. Es gebe Überlegungen bei der NASA, noch höher zu gehen.

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